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Große Wohnungen sind gefragt

Die Deutschen leben in immer größeren Wohnungen. Das zeigen aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Eine Wohnung ist Daten von Ende 2019 zufolge durchschnittlich 91,9 Quadratmeter groß. Auf jeden Bewohner kommen damit 47 Quadratmeter.

Zum Vergleich: 2010 waren die Wohnungen in der Fläche noch um durchschnittlich einen Quadratmeter kleiner und auf jeden Mieter oder Eigentümer entfielen damit 45 Quadratmeter. In die Berechnung flossen auch Ein- und Zweifamilienhäuser ein.

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Bundesweit stehen der Statistik zufolge auch mehr Wohnungen zur Verfügung. Gegenüber 2018 stieg deren Zahl um rund 277.400 auf insgesamt 42,5 Millionen Wohnungen an. Auf 1.000 Einwohner kommen damit im Durchschnitt rund 500 Wohnungen. Seit 2010 wurden in Deutschland etwa fünf Millionen Wohneinheiten geschaffen, dies ist eine Steigerung um fünf Prozent in fast zehn Jahren.

Ralf Loweg

Immer mehr Menschen können sich keine Krankenversicherung leisten

Die Zahl der Menschen ohne Krankenversicherung ist in Deutschland in den vergangenen fünf Jahren deutlich gestiegen. 2019 hatten 143.000 Menschen keine Krankenversicherung, 2015 waren es noch rund 79.000. Das geht aus Daten hervor, die das Statistische Bundesamt veröffentlicht hat. In den alten Bundesländern waren es zuletzt 117.000, in den neuen Ländern 26.000 Betroffene. 78,94 Millionen Krankenversicherte gab es demnach 2019, berichtet “tagesschau.de” und die “Saarbrücker Zeitung’ in ihrer Freitagsausgabe.

Die AOK verbuchte im ersten Halbjahr 2020 einen Überschuss. Einem Bericht des “RedaktionsNetzwerks Deutschland” (RND) zufolge erzielten die AOK-Kassen bis Ende Juni ein Plus von 320 Millionen Euro, nach einem Defizit von 435 Millionen im ersten Quartal. Ursache sei ein bisher noch nie dagewesener Einbruch bei der Inanspruchnahme von medizinischen Leistungen nach Beginn der Pandemie.

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So seien im Frühjahr 2020 praktisch alle planbaren Operationen verschoben worden, um Intensivbetten für Corona-Patienten frei zu halten. Aus Angst vor einer Ansteckung hätten zudem viele Versicherte den Arzt-Besuch vermieden. Die Daten der anderen gesetzlichen Kassen fehlen noch. Im Mai hatten die Krankenkassen noch wegen der Corona-Krise mehr Ausgaben und weniger Einnahmen durch Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit erwartet.

Ralf Loweg / wid