Großeinsatz in Stuttgart: Polizei durchsucht 13 Wohnungen wegen Kinderpornografie

Bei einer groß angelegten Durchsuchungsaktion in Stuttgart hat die Polizei am Donnerstag 13 Wohnungen durchsucht und über 300 Datenträger sichergestellt. Die Ermittlungen richten sich gegen Männer im Alter zwischen 21 und 63 Jahren – der Vorwurf: Besitz und Verbreitung kinderpornografischer Inhalte.

Stuttgart (red) – Stuttgarter Polizeibeamte haben am Donnerstagmorgen in mehreren Stadtbezirken Wohnungen durchsucht und umfangreiches Beweismaterial beschlagnahmt. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart teilte mit, dass die Aktion der Bekämpfung von Kinderpornografie diente.

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Den Tatverdächtigen im Alter von 21 bis 63 Jahren wird vorgeworfen, entsprechende Darstellungen besessen oder verbreitet zu haben.

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Die Durchsuchungen fanden zwischen 6:00 und 12:00 Uhr in den Bezirken Feuerbach, Bad Cannstatt, Nord, West und Vaihingen statt. Rund vier Dutzend Beamte durchsuchten insgesamt 13 Wohnungen und beschlagnahmten dabei 317 Datenträger, die nun ausgewertet werden müssen.

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Den einzelnen Maßnahmen lagen voneinander unabhängige Ermittlungsverfahren zugrunde.

Alle Tatverdächtigen wurden nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei im Bereich der Bekämpfung von Kinderpornografie dauern an.