Handwerk in Baden-Württemberg leicht optimistisch – Forderung nach Bürokratieabbau und Investitionssicherheit

Die Handwerksbetriebe in Baden-Württemberg blicken verhaltener optimistisch in die Zukunft: Weniger Betriebe rechnen mit Einbußen, viele hoffen auf bessere Umsätze. Doch die Branche warnt: Ohne konkrete politische Unterstützung und echten Bürokratieabbau sei der Aufschwung in Gefahr.

Ludwigsburg (red) – Die Handwerksbetriebe in Baden-Württemberg blicken etwas optimistischer in die Zukunft als noch vor einem Jahr. Das teilte der Präsident von Handwerk BW, Rainer Reichhold, am Donnerstag mit.

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Allerdings bleibe die aktuelle Geschäftslage weiterhin stabil ohne erkennbare positive Dynamik.

Laut dem aktuellen Konjunkturbericht erwarten nur noch 14 Prozent der Betriebe eine Verschlechterung ihrer Lage, während es vor einem Jahr noch 21 Prozent waren. 26 Prozent rechnen mit einer Verbesserung gegenüber 23 Prozent im Vorjahr.

Bei den Umsatzerwartungen gehen 16 Prozent der Betriebe von Rückgängen aus, knapp jedes dritte Unternehmen rechnet mit steigenden Umsätzen.

Reichhold betonte, die Betriebe bräuchten nun spürbare Unterstützung aus der Politik. `Wir brauchen dringend konkreten Bürokratieabbau, mehr Wertschätzung für die Ausbildung etwa durch eine höhere Meisterprämie und verlässliche Rahmenbedingungen für Investitionen`, sagte er. Die mittlere Auslastung der Betriebe liege bei 79 Prozent, einen Punkt unter dem Vorjahreswert.