
Von Hendrik Paul – 13.51 Uhr
Die extreme Hitze Ende Juni hat in deutschen Supermärkten für einen außergewöhnlichen Ansturm auf Wasser, Eis und Erfrischungsgetränke gesorgt. Besonders stilles Wasser war gefragt wie nie zuvor.
Nach Angaben des Statistischen Bundesamts wurden in der Woche vom 22. bis 28. Juni 2026 rund 77 Prozent mehr stille Mineralwässer verkauft als in einer durchschnittlichen Sommerwoche der Jahre 2023 bis 2025. Der Absatz von Sprudelwasser lag 63 Prozent über dem Vergleichswert.
Noch stärker fiel der Anstieg bei Speiseeis aus. Davon verkauften die großen Supermarktketten während der Hitzewoche 90 Prozent mehr als gewöhnlich. Bei Temperaturen von teilweise rund 40 Grad erreichten stilles Wasser, Sprudel und Speiseeis damit jeweils die höchsten Absatzmengen seit Beginn der Auswertung Anfang 2023.
Auch andere Getränke profitierten von der Hitze. Der Absatz von Biermischgetränken stieg um 63 Prozent. Alkoholfreies Bier legte um 38 Prozent zu, Limonade um 34 Prozent und Cola um 32 Prozent.
Während Wasser, Eis und mehrere Getränkesorten neue Höchststände erreichten, blieb der Cola-Absatz trotz des deutlichen Zuwachses unter seinem bisherigen Rekordwert.


