Hohes Verkehrsaufkommen am Freitag erwartet

Mehrere Veranstaltungen im Bereich Neckarpark werden am Freitag, 4. Oktober, voraussichtlich in Stuttgart ein hohes Besucheraufkommen mit sich bringen.

Um 18.30 Uhr beginnt das Bundesligaspiel des VfB Stuttgart gegen Wehen Wiesbaden. In der Mercedes-Benz Arena werden rund 50.000 Zuschauer erwartet. Gleichzeitig finden in der Hanns-Martin-Schleyer Halle die Turn-WM und auf dem Cannstatter Wasen das 174. Cannstatter Volksfest statt.

Die durch das Volksfest bereits sehr eingeschränkt zur Verfügung stehenden Parkplätze werden schnell belegt sein. Starke Verkehrsbehinderungen bei der An- und Abfahrt zu den Veranstaltungen sind deshalb vorherzusehen.

Des Weiteren erfolgen im Bereich Neckarpark mehrere Straßensperrungen: Die Mercedesstraße ist ab der Talstraße in Richtung Mercedes-Benz Arena ab 16 Uhr gesperrt. Ab etwa 20 bis etwa 21.30 Uhr ist die Tal- und Mercedesstraße im Neckarpark zeitweise gesperrt. Die Hedelfinger Filderauffahrt ist voll gesperrt. Eine örtliche Umleitung ist eingerichtet. Hier kann es ebenfalls zu Verkehrsbehinderungen kommen.

Die Integrierte Verkehrsleitzentrale empfiehlt daher allen Besuchern der Veranstaltungen im Neckarpark dringend, öffentliche Verkehrsmittel und die Park-and-ride-Angebote zu nutzen sowie rechtzeitig anzureisen. Für das Fußballspiel gilt die Eintrittskarte als Fahrkarte in allen VVS-Verkehrsmitteln im gesamten Verbundgebiet.

Die Stadtbahnlinie U11 verkehrt mindestens alle acht Minuten zwischen der Innenstadt und der Haltestelle Neckarpark (Stadion). Nach Ende der Veranstaltungen stehen Stadtbahnen der Linie U11 zur Rückfahrt bereit. Des Weiteren fahren die S-Bahn-Linien S1, S2 und S3 alle fünf Minuten vom Hauptbahnhof nach Bad Cannstatt.

Verkehrsteilnehmer, die nicht zu den Veranstaltungen wollen, sollten den Bereich Neckarpark weiträumig umfahren und auf andere Strecken ausweichen, da insgesamt mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist.

So steht es um die Sterbehilfe

Die Zustimmung der Deutschen zur Sterbehilfe durch Ärzte ist hoch: Immerhin 67 Prozent lehnen den geltenden Strafrechtsparagrafen 217 ab. Dieser sieht unter anderem Strafen von bis zu drei Jahren Haft vor, wenn Ärzte Patienten wiederholt bei der Selbsttötung helfen.

Über diesen Paragrafen 217 StGB entscheidet jetzt das Bundesverfassungsgericht. Das 2015 vom Bundestag beschlossene und schon damals umstrittene Gesetz verbietet die sogenannte geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung. Vor allem Ärzten ist es danach untersagt, wiederholt schwerstkranken Patienten tödlich wirkende Medikamente zur Verfügung zu stellen.

Gegen den Strafrechtsparagrafen haben unter anderem Patienten, Ärzte und Sterbehilfeorganisationen geklagt. Er verletze das verfassungsmäßig garantierte Selbstbestimmungsrecht von Menschen, so das Kernargument der Kläger, heißt es.

Die Umfrage von Report Mainz ergab außerdem: 81 Prozent der Bevölkerung befürworten ausdrücklich, dass es Ärzten erlaubt sein sollte, Schwerstkranke beim Suizid zu unterstützen. Das ist eine Zunahme gegenüber einer früheren Befragung: 2012 hatten diese Frage nur 76 Prozent bejaht.

Ralf Loweg