Immobilienmarkt auf Rekordhoch: Keine Trendwende in Sicht

Der Immobilien-Hype hält in Deutschland an. Die Preise für Eigentumswohnungen und Häuser kennen aktuell keine Grenzen.  Besonders eklatant ist der Preisanstieg in Großstädten.

Das Gesamtvolumen im Immobiliensektor  in Deutschland ist im Jahr 2018 auf einen absoluten Rekordwert von rund 269,0 Mrd. Euro gestiegen. Nie zuvor wurde  mehr Geld in Immobilien investiert. 2017 waren es noch 254,2 Mrd. Euro.  In den Jahren 2017 und 2018 wurden insgesamt rund 1 Mio. (2017) bzw. 990.000 (2018) Immobilienverkäufe registriert. 726.600 (73%) entfallen davon alleine auf den Bereich Wohnimmobilien. Das entspricht einem Volumen in Höhe von 180,5 Mrd. Euro.

Auch für gebrauchte Eigentumswohnungen muss immer tiefer in die Tasche gegriffen werden. Im Schnitt legten sie jährlich um 4,4 Prozent jährlich zu. Die höchsten Preise in Deutschland mussten Käufer in der Stadt München mit 7.150 Euro pro Quadratmeter im Schnitt auf den Tisch legen. Bei neuen Eigentumswohnungen zahlten Käufer gar im Durchschnitt Spitzenpreise von rund 9.200 Euro pro Quadratmeter.

In der Landeshauptstadt Stuttgart wurden für Bestandswohnungen durchschnittlich rund 5.000 Euro pro Quadratmeter gezahlt.  Neue Eigentumswohnungen kosteten im Schnitt rund 6.220 Euro/qm.

Anja Diers, die Vorsitzende des Gutachterauschusses, erklärte in der gestrigen Vorstellung des Berichts, dass keine Trendwende in Sicht ist. Auch für 2019 erwartet man einen ähnlich hohen Preisanstieg.

Die Zahlen gehen aus dem Immobilienmarktbericht der amtlichen Gutachterausschüsse hervor, der jetzt vorgestellt wurde. Die Angaben basieren dabei auf notariell getätigten Kaufverträgen und bilden somit eine sehr genaue Preisentwicklung ab.

red/ag

Steelers unterliegen erst nach Penaltyschiessen

Das dritte Spiel binnen fünf Tagen stand gestern in Bad Nauheim auf dem Programm. Für Stephon Williams rückte Cody Brenner ins Tor, so dass Chris Owens ins Team zurückkehrte, da Marc St-Jean den US-Goalie nicht aufbot. Auf der Bank als Backup saß Youngster Anton Palmer. Mit zwei Siegen im Rücken wollte man auch dieses Spiel positiv gestalten, am Ende sprang ein Punkt heraus.

Das Spiel vor den 1.611 Zuschauern, darunter ca. 80 aus dem Ellental, begann mit einem Schuss von Cody Sylvester, der Cody Brenner jedoch nicht vor große Schwierigkeiten stellte. Nur wenige Augenblicke später spielte Alex Preibisch einen starken Pass auf Guillaume Leclerc, der jedoch am starken Felix Bick scheiterte. Der Goalie der Teufel stand auch in den Folgeminuten eher im Mittelpunkt und machte seine Sache gegen Niki Goc und matt McKnight sehr gut. In der 13. Minute sprachen die Hauptschiedsrichter Eugen Schmidt und Sascha Westrich die erste Sprache des Spiels aus. Es traf Niki Goc wegen Beinstellens. Das Penaltykilling funktionierte gut und es blieb beim torlosen Unentschieden. Die Partie wurde ausgeglichener und auch die Hessen kamen zu ersten guten Möglichkeiten. 39 Sekunden vor der ersten Sirene wurden nach einem Check von Benjamin Zientek gegen Huba Sekesi erste Nettigkeiten ausgetauscht. Der Check wurde nicht geahndet, doch auf Seiten der Steelers mussten wegen übertriebener Härte Lukas Laub und Norman Hauner runter, bei den Nauheimern Cody Sylvester und Marc El-Sayed. Weiteres passierte vor der ersten Pause nicht mehr.

Die Schwaben kamen stark aus der Kabine und setzten das Tor von Felix Bick mächtig unter Druck, doch weder Yannick Wenzel, Lukas Laub oder Benjamin Zientek konnten ihn bezwingen. Die Hausherren konnten sich nur wenig entlasten und hatten in der 27. Minute durch die Andreas Pauli den bis dato ersten Schuss des zweiten Abschnitts, den Cody Brenner sicher hielt. Binnen nicht einmal einer Minute gab es dann zwei Strafen gegen die Nauheimer und 49 Sekunden doppelte Überzahl. Die Scheibe lief zwar gut, doch was Zählbares sprang nicht heraus. Benjamin Zientek hatte mit einem satten Pfostenschuss die beste Möglichkeit. Im Anschluss musste man ebenfalls in Unterzahl ran, überstand dies jedoch schadlos. Niki Goc hatte noch toller Vorarbeit die letzte große Chance des Mittelabschnitts, doch wieder war Felix Bick Endstation. Da Mike Card 50 Sekunden vor Ende eine Strafe erhielt, begann das letzte Drittel mit Überzahl für die Steelers.

In diesem rettete erneut das Gehäuse für Felix Bick, denn der Schuss von Matt McKnight klatschte gegen die Latte. Nach dem Studium des Videobeweises wussten es auch die Schiedsrichter noch genauer. Beide Mannschaften hatten im Powerplay noch die Chance auf die Entscheidung, doch weder Felix Bick, noch Cody Brenner ließen einen durch – es ging in die Overtime.

In dieser gaben die Steelers den Ton an, doch auch hier wollte die Entscheidung nicht fallen, so dass es als „Sahnehäubchen“ noch das Penaltyschießen gab. Hier muss man sagen, dass das Spiel im Gesamten nicht unbedingt ein Leckerbissen war – mit Ausnahme von Torhüter Cody Brenner und Felix Bick.

Im Shootout trafen für die Teufel Mike Card und Huba Sekesi. Für die Steelers netzte lediglich Myles Fitzgerald sehenswert ein, so dass es am Ende „nur“ einen Punkt gab, der aber in der Endabrechnung sehr wichtig sein kann.

Am Freitag geht es für die Schwaben erneut auf Tour, denn man ist zu Gast bei den Bayreuth Tigers, die am Sonntag zum Rückspiel in die EgeTrans Arena kommen werden.