Ingersheim: Audi kracht gegen Ampelmast – Fahrer flüchtet trotz schwerer Verletzungen zu Fuß

Ein 30-Jähriger ist am frühen Sonntagmorgen bei Ingersheim nahezu ungebremst gegen einen Ampelmast geprallt. Obwohl sein Audi bei dem Aufprall massiv zerstört wurde, verließ der schwer verletzte Fahrer die Unfallstelle zu Fuß. Die Polizei fand ihn rund 750 Meter entfernt.

Von der Redaktion (lb) – 10.51 Uhr

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Ingersheim. Ein 30 Jahre alter Autofahrer ist am frühen Sonntagmorgen bei einem schweren Verkehrsunfall in Ingersheim verletzt worden. Sein Audi prallte nahezu ungebremst gegen einen Ampelmast und wurde dabei massiv zerstört. Der Fahrer verließ anschließend die Unfallstelle zu Fuß und wurde erst rund 750 Meter entfernt von der Polizei gefunden.

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Ludwigsburg war der 30-Jährige gegen 5 Uhr mit seinem Audi A4 auf der L1125 aus Großingersheim in Richtung Bietigheim-Bissingen unterwegs. Im Bereich einer leichten Linkskurve kam er mutmaßlich wegen überhöhter Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn ab.

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Der Audi prallte nach den bisherigen Erkenntnissen nahezu ungebremst gegen einen Ampelmast an der Einmündung zur Bertha-Benz-Straße. Die Wucht des Aufpralls war erheblich: Das Fahrzeug wurde auf der rechten Seite zwischen Beifahrertür und Heck komplett aufgerissen.

Trotz seiner schweren Verletzungen verließ der 30-Jährige den Wagen und entfernte sich zu Fuß in Richtung Bietigheim-Bissingen. Mehrere Polizeistreifen suchten nach ihm. Rund 750 Meter von der Unfallstelle entfernt wurde der Mann schließlich schwer verletzt gefunden. Der Rettungsdienst brachte ihn in ein Krankenhaus.

Da die Einsatzkräfte bei dem 30-Jährigen Anzeichen einer möglichen Alkoholisierung feststellten, wurde eine Blutentnahme angeordnet. Zudem beschlagnahmte die Polizei seinen Führerschein.

Am Audi entstand Totalschaden. Auch die Ampelanlage wurde bei dem Unfall beschädigt und fiel aus. Den Gesamtschaden beziffert die Polizei auf rund 25.000 Euro.

Für die Suche nach dem zunächst verschwundenen Fahrer waren auch ein Polizeihubschrauber und die Drohnengruppe der Freiwilligen Feuerwehr Walheim angefordert worden. Beide kamen letztlich nicht mehr zum Einsatz.

Verwendete Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg