Iran-Konflikt treibt Preise: Inflation steigt – auch in Baden-Württemberg

Die Inflation in Deutschland zieht wieder an. Erste Zahlen aus den Bundesländern zeigen einen deutlichen Anstieg – auch in Baden-Württemberg.

Von der Redaktion – 10.37 Uhr

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Wiesbaden. Die Inflation in Deutschland dürfte im März deutlich gestiegen sein. Darauf deuten erste Zahlen aus mehreren Bundesländern hin, die bereits veröffentlicht wurden. Nachdem die Teuerungsrate im Februar noch bei 1,9 Prozent lag, melden alle bisher ausgewerteten Länder einen spürbaren Anstieg.

Anstieg in allen Bundesländern

Besonders stark fiel die Entwicklung im Saarland aus: Dort kletterte die Inflation von 1,8 auf 3,0 Prozent. Auch in Hessen und Rheinland-Pfalz stieg sie deutlich auf jeweils 2,9 Prozent.

In Nordrhein-Westfalen lag die Rate zuletzt bei 2,7 Prozent. Bayern, Sachsen und Brandenburg melden jeweils 2,8 Prozent.

In Baden-Württemberg stieg die Inflation von 1,8 auf 2,5 Prozent.

Konflikt als Preistreiber

Als Hauptgrund gilt die angespannte geopolitische Lage, insbesondere der Konflikt im Nahen Osten, der sich bereits auf Energiepreise und Lieferketten auswirkt.

Bundesweite Zahlen folgen

Das Statistische Bundesamt will im Laufe des Tages eine erste bundesweite Schätzung veröffentlichen. Die endgültigen Zahlen werden Mitte des Monats erwartet, wobei größere Abweichungen selten sind.