Iran-Krieg trifft Hotels und Gaststätten in Deutschland hart

Viele Menschen halten ihr Geld zusammen, und das bekommt das Gastgewerbe deutlich zu spüren. Nach Angaben des Dehoga belasten der Iran-Krieg, steigende Energie- und Lebensmittelpreise sowie zunehmende Stornierungen Hotels und Gaststätten in Deutschland schwer.

Von Hendrik Paul – 11.15 Uhr

Der Iran-Krieg belastet die deutschen Hotels und Gaststätten zunehmend. Das sagte die neue Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Jana Schimke dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

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Laut einer Umfrage des Branchenverbandes berichten 76 Prozent der Betriebe von einer Konsumzurückhaltung im Zuge des Krieges. 47 Prozent erlebten auch Stornierungen – in der Hotellerie jeder Zweite, in der Gastronomie 38 Prozent. „Es ist dramatisch, wohin Sie schauen“, beklagte Schimke.

90 Prozent der Unternehmen hätten höhere Brenn- und Kraftstoffpreise genannt, 86 Prozent von steigenden Einkaufspreisen für Lebensmittel und Getränke gesprochen. Die höheren Kosten für Transport und Logistik hätten sich in 80 Prozent der Betriebe bemerkbar gemacht. „Die Auswirkungen der Inflation zeigen sich auch in unserer Branche deutlich“, sagte Schimke. Insgesamt verzeichneten die Betriebe ein Minus beim Umsatz von 5,1 Prozent im Vorjahresvergleich. „Viele Menschen sparen beim Restaurantbesuch – bei den Getränken, verzichten auf das Dessert oder kommen insgesamt seltener“, fügt