Islamistische Parolen am Mörikegymnasium: Polizei Ludwigsburg zieht nach Präsenzmaßnahmen Bilanz

Ludwigsburg. Nach den islamistischen Schmierereien an der Fassade des Mörikegymnasiums hat die Polizei am Freitag (05.12.2025) wie angekündigt verstärkte Präsenzmaßnahmen auf dem Schulcampus durchgeführt. Ziel war es, mögliche Sorgen von Schülern, Eltern und Lehrkräften aufzufangen und zugleich ein klares Signal gegen Gerüchte und Falschmeldungen zu senden.

Schriftzüge mit Datum – aber keine konkrete Gefahr

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Bereits am Wochenende hatten bislang unbekannte Täter arabische und englische Parolen an der Schulwand hinterlassen, darunter das Datum „05.12.“ in arabischen Schriftzeichen. Die Polizei wurde frühzeitig eingebunden, bewertete den Vorfall sicherheitsrechtlich und betonte bereits am Freitag: Es gebe keine Hinweise auf eine konkrete Gefährdung.

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Geordneter Schulbetrieb, keine besonderen Vorkommnisse

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Am Freitagmorgen waren mehrere Streifenwagenbesatzungen des Polizeireviers Ludwigsburg vor Ort – sichtbar, ansprechbar, präsent. Der Unterricht konnte uneingeschränkt stattfinden. Die Beamten führten einzelne Gespräche mit Schülerinnen und Schülern, dokumentierten aber keine Zwischenfälle. Die polizeiliche Bilanz fällt ruhig aus.

Warnung vor Gerüchten: Polizei stellt klar

Parallel zu den offiziellen Maßnahmen verbreiteten sich am Morgen erneut Gerüchte im Internet – darunter vermeintliche „Terrorwarnungen“ für Ludwigsburg und den Weihnachtsmarkt. Das Polizeipräsidium widersprach diesen Falschmeldungen ausdrücklich: „Solche Meldungen entbehren jeder Grundlage, verunsichern die Menschen unnötig und dienen letztlich niemandem.“

Appell an Bevölkerung: Nur offiziellen Quellen vertrauen

Die Polizei ruft erneut dazu auf, sich bei sicherheitsrelevanten Fragen ausschließlich an offizielle Stellen zu wenden und keine ungeprüften Informationen über soziale Netzwerke weiterzuleiten. „Im Zweifelsfall wenden Sie sich direkt telefonisch an die Polizei“, so die Behörde in ihrer Abschlussmeldung.

Die Ermittlungen zu den bislang unbekannten Verfassern der islamistischen Parolen dauern weiterhin an.

red

Verwendete Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg