Jogger von Hund gebissen und Frau wird bei Verkehrsunfall mit Traktor verletzt

Bietigheim-Bissingen: 64-Jähriger von Hund gebissen

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Am Montag wurde ein 64 Jahre alter Jogger zwischen 15.30 Uhr und 16.00 Uhr im Bruchwald in Bietigheim-Bissingen von einem Hund gebissen. Der Mann lief an zwei Frauen vorbei, die einen Hund ausführten. Als sich der Jogger auf Höhe des Tieres befand, schnappte der Hund nach dem Mann und biss ihm ins Bein. Auf Nachfrage teilten die Frauen dem Jogger einen Namen mit. Anschließend trennten sich die Beteiligten und der 64-Jährige begab sich in ärztliche Behandlung. Die am Mittwoch verständigte Polizei sucht nun Zeugen und insbesondere die beiden Frauen. Es soll sich um eine brünette und eine blonde Frau gehandelt haben. Der Hund wurde als kniehoch beschrieben, hat schwarzes, lockiges Fell und Schlappohren. Die Polizeihundeführerstaffel des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, Tel. 07141/18-5801, nimmt Hinweise entgegen.

Ditzingen: Unfall beim Überholen

Eine Verletzte und ein Sachschaden von etwa 40.000 Euro forderte ein Unfall, der sich am Mittwoch gegen 13:55 Uhr auf der Kreisstraße 1656 zwischen Münchingen und Schöckingen ereignete. Ein 81 Jahre alter Traktorfahrer und eine 48-jährige Opel-Fahrerin fuhren hintereinander in Richtung Schöckingen. Kurz nach der Talmühle wollte der Traktorfahrer nach links in einen Feldweg abbiegen. Die nachfolgende Autofahrerin erkannte diesen Umstand mutmaßlich nicht und versuchte den Traktor zu überholen. Im weiteren Verlauf kam es zum Zusammenstoß der beiden Verkehrsteilnehmer. Die 48-jährige Frau wurde hierbei verletzt und musste durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Darüber hinaus befanden sich elf Wehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Ditzingen mit zwei Fahrzeugen im Einsatz. Sie kümmerten sich vor Ort um ausgelaufene Betriebsflüssigkeiten. Nach dem Unfall musste die Kreisstraße bis etwa 14:45 Uhr voll gesperrt werden. Im Anschluss konnte der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Derzeit (16:20 Uhr) dauern die Bergungsarbeiten noch an.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

 

 

Nächtliche Ausgangssperren und mehr: Diese verschärften Corona-Regeln gelten in Baden-Württemberg

Nächtliche Corona-Ausgangssperre in Baden-Württemberg: In Hotspots sollen die Menschen im Bundesland nachts das Haus nur noch aus bestimmten Gründen verlassen. Hunderttausende Menschen im Land könnten hiervon betroffen sein. Diese und weitere verschärfte Regeln hat die Landesregierung beschlossen.

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Bei einer 7-Tages-Inzidenz von über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern müssen Kommunen unter anderem nächtliche Ausgangsbeschränkungen, ein Veranstaltungsverbot und das Schließen von Friseurbetrieben anordnen. Das teilte das Staatsministerium in Baden-Württemberg am Freitag mit. In sogenannten Corona-Hotspots dürfen die Menschen künftig nachts nur noch aus triftigen Gründen das Haus verlassen. Ausnahmen würden bspw. für medizinische Notfälle oder aus Arbeitsgründen gelten.

Und so sehen die genauen Maßnahmen aus:

Die Gesundheitsämter werden verpflichtet, regelmäßig ab einer 7-Tages-Inzidenz von 200/100.000 Einwohnern pro Woche und gleichzeitig diffusem Infektionsgeschehen, für die Stadt- und Landkreise im jeweiligen Stadt- beziehungsweise Landkreis nachfolgende Maßnahmen per Allgemeinverfügung zu regeln, sofern dieser Inzidenzwert mindestens in den letzten drei Tagen in Folge überschritten ist:

  • Im öffentlichen und privaten Raum dürfen sich nur noch Personen zweier Haushalte treffen, maximal jedoch 5 Personen. Kinder des jeweiligen Haushaltes bis einschließlich 14 Jahren sind hiervon ausgenommen. Verwandte in gerader Linie, Ehegatten, Lebenspartner oder Lebensgefährten in nicht ehelicher Lebensgemeinschaft, die nicht Teil dieser Haushalte sind, dürfen an den Ansammlungen und privaten Veranstaltungen nicht mehr teilnehmen.
  • Veranstaltungsverbot: Verboten werden alle Veranstaltungen, ausgenommen von Religions-, Glaubens- und Weltanschauungsgemeinschaften zur Religionsausübung (einschließlich Bestattungen, Urnenbeisetzungen und Totengebeten). Ebenfalls ausgenommen sind unter anderem auch die Teilnahme an Gerichtsterminen, Aussagen bei Polizei oder Staatsanwaltschaft, Sitzungen kommunaler Gremien sowie Wahlen und Abstimmungen. Das Verbot gilt ebenso nicht für Veranstaltungen, die für die Aufrechterhaltung des Arbeits-, Dienst- oder Geschäftsbetriebs, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der sozialen Fürsorge zwingend erforderlich sind und nicht aufgeschoben werden können.
  • Das Verlassen der Wohnung zwischen 21 und 5 Uhr ist nur aus triftigen Gründen erlaubt; Triftige Gründe sind insbesondere
    • die Ausübung beruflicher Tätigkeiten, einschließlich der Teilnahme Ehrenamtlicher an Einsätzen von Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdienst,
    • die Inanspruchnahme medizinischer, therapeutischer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen,
    • die Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen,
    • die Begleitung Sterbender und von Personen in akut lebensbedrohlichen Zuständen und
    • Handlungen zur Versorgung von Tieren.
  • Eine nicht-medizinische Alltagsmaske oder vergleichbare Mund-Nasen-Bedeckung muss auf Baustellen auch im Freien getragen werden, soweit der Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht sicher eingehalten werden kann.
  • Friseurbetriebe sowie Barbershops und Sonnenstudios werden geschlossen.
  • Öffentliche und private Sportstätten, Schwimm-, Hallen-, Thermal-, Spaßbäder und sonstige Bäder werden abweichend von der Corona-Verordnung auch für den Schulsport, Studienbetrieb sowie Freizeit- und Individualsport geschlossen.
  • Medizinische Behandlungen (zum Beispiel Physio- oder Ergotherapie, Psychotherapie, Logopädie, Podologie, medizinische Fußpflege sowie Massagen) bleiben möglich, sofern medizinisch notwendig. Arztbesuche bleiben generell erlaubt; gegebenenfalls ist die Ärztin oder der Arzt vorab telefonisch zu kontaktieren.
  • Besuch in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen nur nach vorherigem negativem Antigentest oder mit FFP2-Atemschutzmaske bzw. vergleichbarem Standard.
  • Einzelhandel: Verbote von besonderen Verkaufsaktionen (zum Beispiel Räumungs- oder Schlussverkäufe, besondere Rabattaktionen), bei denen unter anderem aufgrund des Eventcharakters oder erwarteten zusätzlichen Publikumsverkehrs ein größerer Zustrom von Menschenmengen erwartet werden kann. Ebenfalls verboten sind Märkte, welche nicht der Deckung des täglichen Lebensbedarfs dienen (zum Beispiel Flohmärkte, Jahrmärkte).

red