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Jugendliche berauben in Marbach 16-jährigen

Da sie verdächtigt werden, einen Raub auf einen 16-Jährigen begangen zu haben, ermittelt die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg derzeit gegen zwei 15- und 16-jährige Jugendliche. Das Opfer, der 16 Jahre alte Tatverdächtige und dessen 15 Jahre alter Komplize trafen sich vermutlich zufällig am Mittwochnachmittag am Bahnhof in Marbach am Neckar. Im weiteren Verlauf soll es zu einer Einigung zwischen dem 16-Jährigen und den beiden Tatverdächtigen hinsichtlich des Kaufs einer E-Shisha gekommen sein. Gegen 16.40 Uhr trafen sich die drei wohl erneut im Bereich der Gleisanlage. Unter dem Vorhalt von Messern sollen der 16-Jährige und sein Komplize den zuvor ausgehandelten Kaufpreis von ihrem Opfer gefordert haben. Der ältere Tatverdächtige habe den Gleichaltrigen festgehalten, dessen Jacke durchsucht und ihm einen Geldbeutel und 80 Euro entwendet. Dann seien die beiden Tatverdächtigen zu Fuß geflüchtet. Während dessen alarmierte der beraubte Jugendliche die Polizei. Im Rahmen der Fahndung konnten Polizeibeamte die zwei Verdächtigen vorläufig festnehmen. Sie wurden zum Polizeirevier Marbach am Neckar gebracht und die Polizei nahm Kontakt zu ihren Erziehungsberechtigten auf. Der 15-Jährige wurde nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heilbronn erfolgte am Donnerstagnachmittag die Vorführung des älteren Tatverdächtigen beim zuständigen Haftrichter, der einen Haftbefehl wegen Raubes gegen den deutschen 16-Jährigen, der die Tat in Teilen einräumt, erließ. Gegen Auflagen wurde dieser Haftbefehl außer Vollzug gesetzt.

++++Update+++++ Medizinischer Notfall führt zu Verkehrsunfall – Ein Mensch stirbt

Am Samstagmorgen gegen 10:30 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall in Steinheim an der Murr, bei dem der 67-jährige Lenker eines Dacia die Ludwigsburger Straße in Richtung Rielingshausen befuhr. Als er nach bisherigem Ermittlungsstand aufgrund eines medizinischen Notfalls die Kontrolle über seinen Pkw verlor, fuhr er auf den an einer roten Ampel stehenden Ford eines 51-Jährigen auf. Ein geistesgegenwärtiger Verkehrsteilnehmer erkannte die Situation sofort und zog den bewusstlosen Mann aus dessen Fahrzeug, um mit Wiederbelebungsmaßnahmen zu beginnen. Der Rettungsdienst führte die Reanimationsmaßnahmen fort, jedoch konnte der mittels Rettungshubschrauber eingeflogene Notarzt nur noch den Tod des 67-Jährigen feststellen. Der Ford-Fahrer wurde durch den Aufprall nicht verletzt. Der Dacia wurde durch einen Abschleppdienst von der Unfallstelle abgeschleppt, der entstandene Gesamtsachschaden wird auf ca. 6000 Euro geschätzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Ludwigsburger Straße kurzzeitig gesperrt und der Verkehr umgeleitet werden..