Jugendliche lösen Notbremsung aus – ICE entgeht Katastrophe bei Stuttgart

Ein ICE aus Zürich musste bei Stuttgart eine Notbremsung einleiten – mehrere Jugendliche hatten sich auf die Gleise begeben. Der Zug kam mit 70 km/h gerade noch rechtzeitig zum Stehen. Die Bundespolizei ermittelt – und warnt eindringlich.

Stuttgart (red) – Mehrere Jugendliche haben auf einer Bahnstrecke bei Stuttgart einen gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr begangen. Das teilte die Bundespolizei am Mitwoch mit.

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Am Dienstagnachmittag bemerkte der Triebfahrzeugführer eines aus Zürich kommenden ICE die Personen im Gleisbereich kurz vor einem Tunnel.

Er leitete eine Schnellbremsung ein, wodurch der Zug mit etwa 70 km/h rechtzeitig zum Stehen kam. Die mutmaßlich jugendlichen Täter flüchteten in ein nahegelegenes Wohngebiet.

Verletzt wurde niemand.

Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts auf gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr. Sie warnt eindringlich vor den Risiken im Gleisbereich: Züge seien oft erst spät zu hören und hätten selbst bei Notbremsungen extrem lange Bremswege.