Jugendliche stellen in Ludwigsburg das Grundgesetz auf den Prüfstand

In Ludwigsburg bekommt die Grundgesetzfeier in diesem Jahr eine besondere Form: Jugendliche haben die Veranstaltung selbst entwickelt und fragen, wie frei Meinungen heute wirklich entstehen. Auf dem Synagogenplatz verbinden sie Szenen, Diskussionen, Musik und einen Beitrag von OB Matthias Knecht zu einem Abend über Demokratie, Erinnerung und Streitkultur.

Von der Redaktion – 05.49 Uhr

Das Grundgesetz mit seinen Grundrechts-Garantien war die menschenfreundliche Antwort auf den Terror-Staat der Nazis – darum feiert der Förderverein Synagogenplatz gemeinsam mit der Stadt Ludwigsburg jedes Jahr den Tag, an dem es in Kraft trat (in diesem Jahr wegen der Pfingsttage ein paar Tage vorgezogen, bereits am Dienstag, 19. Mai, um 18 Uhr) auf dem Synagogenplatz.

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Das Besondere an der Veranstaltung 2026: Sie wurde komplett von Jugendlichen konzipiert. Schülerinnen und Schüler sowie Mitglieder des Jugendgemeinderats haben Szenen und Texte zum Thema „Diskutieren statt Diktieren“ entwickelt, es werden Umfragen und Diskussionen auf dem Platz anstoßen.

Für einen Beitrag haben sie den Ludwigsburger Oberbürgermeister Matthias Knecht gewonnen, Musik bringen Aktive von Lubu Beatz auf den Platz.

In ihren inhaltlichen Vorbereitungen haben die Jugendlichen Fragen zu gesellschaftlichen Diskussionen aufgeworfen: Können Meinungen sich wirklich frei bilden? Werden bestimmte Positionen oder Gedanken von vorn herein ausgeschlossen? Davon ausgehend und mit ungewöhnlichen Veranstaltungselementen wird diese Grundgesetzfeier ein spannendes Angebot an alle Interessierten aus Ludwigsburg und Umgebung.

Die Veranstaltung ist auf rund eine Stunde angelegt. Für den Fall, dass das Wetter gar zu schlecht würde, ist ein Ausweichquartier organisiert (einen Hinweis gäbe es dann auf dem Synagogenplatz). Für ein Weitere Informationen gibt es unter www.synagogenplatz.de.