
Die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Strafzölle im Zuge des Grönland-Konflikts kommen nicht. Nach einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte verkündete Trump eine grundsätzliche Einigung über die künftige Zusammenarbeit in Grönland und der Arktis. Weitere Gespräche, unter anderem über ein Raketenabwehrsystem, sollen folgen.
Von Hendrik Paul – 20.39 Uhr
Davos – US-Präsident Donald Trump hat die für 1. Februar im Zuge des Grönland-Konflikts angedrohten Strafzölle wieder abgesagt. „Nach einem sehr produktiven Treffen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte haben wir die Grundlage für ein künftiges Abkommen in Bezug auf Grönland und die gesamte Arktis geschaffen“, schrieb Trump am Mittwochabend auf seiner Plattform „Truth Social“.
Und weiter: „Diese Lösung wird, falls sie zustande kommt, ein großer Gewinn für die Vereinigten Staaten von Amerika und alle Nato-Staaten sein.“ Aufgrund dieser Vereinbarung werde er die für den 1. Februar geplanten Zölle nicht erheben.
Weitere Gespräche über das geplante Raketenabwehrsystem „Golden Dome“ in Bezug auf Grönland würden noch stattfinden. Diese Gespräche sollen Vizepräsident JD Vance, Außenminister Marco Rubio, der Sondergesandte Steve Witkoff und weitere Personen werden „je nach Bedarf“ führen.



