Klimaverträge, UN-Programme, Migration: USA verlassen 66 internationale Organisationen

Die US-Regierung zieht sich aus 66 internationalen Organisationen zurück, viele davon mit direktem Bezug zu den Vereinten Nationen. Präsident Donald Trump begründet den Schritt mit Ineffizienz, ideologischer Ausrichtung und unnötigen Strukturen. Kritiker sehen darin einen weiteren Bruch mit dem multilateralen Engagement der USA.

Von  Lea Brandt

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Washington – Die USA ziehen sich aus 66 internationalen Organisationen zurück. US-Präsident Donald Trump habe ein entsprechendes Dekret unterzeichnet, teilte das Weiße Haus mit. Zu den betroffenen Organisationen gehören unter anderem die Bevölkerungsagentur der Vereinten Nationen und der Vertrag der Vereinten Nationen, der internationale Klimaverhandlungen regelt.

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Die meisten der betroffenen Organisationen sind mit den Vereinten Nationen verbunden und konzentrieren sich auf Themen wie Klima, Arbeit und Migration. Diese Themen hat die Trump-Administration als auf Vielfalt und „woke“ Initiativen ausgerichtet kategorisiert. Das Außenministerium erklärte, dass die Institutionen als redundant, schlecht verwaltet oder unnötig angesehen würden.

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Zuletzt hatte die Trump-Regierung militärische Bemühungen gestartet sowie Drohungen ausgesprochen, die sowohl Verbündete als auch Gegner beunruhigt haben. In den vergangenen Monaten waren die USA unter anderem auch bereits aus der UN-Kulturorganisation Unesco ausgestiegen.