
Kornwestheim – Schon die Kleinsten lernen, wie Klimaschutz im Alltag funktioniert: Unter dem Motto „Energiesparhelden“ haben die städtischen Kindertageseinrichtungen ein gemeinsames Projekt gestartet, das spielerisch für den bewussten Umgang mit Strom, Wärme und Wasser sensibilisiert.
Vom Energieräuber zum Energiedetektiv
Im Mittelpunkt stehen die „Energieräuber“ – kleine Fantasiefiguren, die Strom und Wasser verschwenden. Ihnen stellen sich die Kinder als „Energiedetektive“ entgegen. Bei Rundgängen durch ihre Kitas klebten sie bunte Sticker an Geräte und Stellen, die Energie verbrauchen: Lichtschalter, CD-Player oder Wasserhähne. Die Aufkleber sollen künftig daran erinnern, sparsam mit Ressourcen umzugehen.
Ergänzend entdeckten die Kinder, wie erneuerbare Energien funktionieren – etwa Solarstrom oder Windkraft – und testeten ihr Wissen in einem Bilderquiz. Am Ende erhielt jedes Kind einen „Energiedetektiv-Ausweis“ als Auszeichnung, die Kita-Leitungen bekamen Materialordner mit Spielen, Experimenten und Liedern zum Thema Klimaschutz.
„Klimaschutz wird greifbar“
Das Projekt wird von Kim Jäger, Beauftragte für die klimaneutrale Verwaltung, und Energiemanager Tim Baranowski betreut. Beide wollen den Kindern zeigen, dass Klimaschutz nicht abstrakt ist, sondern schon im Kindergarten beginnt – und durch die Kinder auch in die Familien getragen wird.
Nächste Runde im Winter
Im Winter 2025 geht das Projekt in die zweite Phase: Mit einer Wärmebildkamera sollen die Kinder lernen, wie Wärmeverluste entstehen und warum Energiesparen in der kalten Jahreszeit besonders wichtig ist.
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