Krieg im Iran treibt Spritpreise nach oben – Benzin und Diesel teilweise über zwei Euro

München. Die Kraftstoffpreise in Deutschland sind nach dem Kriegsausbruch im Iran deutlich gestiegen. Wie der ADAC mitteilte, verteuerte sich Benzin innerhalb einer Woche massiv – auch Diesel zog stark an.

Ein Liter Super E10 kostete am Dienstag im bundesweiten Durchschnitt 1,897 Euro und damit 12,1 Cent mehr als in der Vorwoche, sagte eine Sprecherin des ADAC der dts Nachrichtenagentur. Noch stärker fiel der Anstieg beim Diesel aus: Hier lag der Durchschnittspreis bei 1,917 Euro pro Liter – ein Plus von 17,7 Cent im Wochenvergleich.

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Bereits in der Woche zuvor hatten die Preise einen neuen Höchststand seit 2024 erreicht. Mit der militärischen Eskalation im Iran verschärfte sich die Lage jedoch weiter.

Ein entscheidender Faktor ist die Sperrung der Straße von Hormus, einer der wichtigsten Schifffahrtsrouten für den weltweiten Ölhandel. Durch diese Entwicklung geraten die Energiepreise international unter Druck.

Am Mittwochmorgen überschritten an vielen Tankstellen sowohl Diesel als auch Super E10 bereits die Marke von zwei Euro pro Liter. Ein Ende des Preisanstiegs ist nach Einschätzung von Marktbeobachtern derzeit nicht in Sicht.

red