Krimi im Olympiastadion: Freiburg wirft Hertha im Elfmeterschießen aus dem Pokal

Zweitligist Hertha BSC fordert den SC Freiburg bis an die Grenze – doch am Ende entscheidet das Elfmeterschießen. Nach einem 1:1 nach Verlängerung setzt sich der Bundesligist mit 5:4 vom Punkt durch und zieht ins Halbfinale des DFB-Pokals ein.

Von der Redaktion – 07.11 Uhr

ANZEIGE

Im Viertelfinale des DFB-Pokals hat sich der SC Freiburg im Elfmeterschießen mit 5:4 gegen Zweitligist Hertha BSC durchgesetzt. In der regulären Spielzeit hatte es keine Treffer gegeben, nach 120 Minuten stand es 1:1.

ANZEIGE

Die Partie begann mit einem forschen Auftreten der Berliner Hausherren.

ANZEIGE

Trotz des engagierten Beginns der Hertha, die energisch und hoch attackierte, gelang es später den Freiburgern, sich im Laufe der ersten Halbzeit besser auf das Spiel der Gastgeber einzustellen und immer wieder entscheidend im Aufbau zu stören. Tore fielen aber zunächst nicht, und der Klassenunterschied war auch nicht sichtbar.

In der zweiten Halbzeit blieb das Spiel intensiv, jedoch ohne dass eine der beiden Mannschaften den entscheidenden Treffer erzielen konnte.

Hertha machte Druck, während Freiburg etwas tiefer stand und auf Konterchancen lauerte. Beide Teams hatten Gelegenheiten, doch weder die Berliner noch die Freiburger konnten ihre Chancen nutzen.

Somit ging es in die Verlängerung, wo Yuito Suzuki bereits in der 96. Minute für die Gäste traf.

Vorausgegangen war ein schwerer Abwehrfehler der Gastgeber. Diese gaben sich aber nicht auf und konnten das Spiel in der 104. Minute durch einen satten Distanzschuss von Fabian Reese wieder ausgleichen.

Weitere Tore fielen nicht mehr, sodass die Partie im Elfmeterschießen entschieden werden musste. Dort hatte der Bundesligist die besseren Nerven.