Kripo ermittelt gegen zehn Verdächtige aus dem Kreis Ludwigsburg wegen Kinder und Jugendpornografie

Die Kriminalpolizei hat im Landkreis Ludwigsburg zehn Objekte durchsucht. Die Ermittlungen richten sich gegen zehn Tatverdächtige im Alter von 16 bis 57 Jahren wegen des Verdachts im Zusammenhang mit Kinder und Jugendpornografie.

Von Hendrik Paul – 14.12 Uhr

ANZEIGE

Ludwigsburg. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat am Mittwoch im Rahmen eines Aktionstags zehn Objekte im Landkreis durchsucht. Nach Angaben der Polizei richtet sich das Verfahren gegen zehn Tatverdächtige im Alter zwischen 16 und 57 Jahren.

Den Beschuldigten, darunter neun Männer und eine Frau, wird vorgeworfen, pornografische Bild- und Videoaufnahmen von Kindern und Jugendlichen erhalten, aus dem Internet heruntergeladen oder weiterverbreitet zu haben.

Ermittlungen nach Hinweisen aus dem Netz

Wie die Polizei mitteilt, wurden die Ermittlungen eingeleitet, nachdem Social-Media-Plattformen verdächtige Inhalte an eine Organisation in den USA gemeldet hatten. Von dort wurden die Hinweise über das Bundeskriminalamt an das Polizeipräsidium Ludwigsburg weitergeleitet.

Nach bisherigen Erkenntnissen bestehen zwischen den Tatverdächtigen keine unmittelbaren Verbindungen.

Mehr als 100 Beweismittel sichergestellt

Bei den Durchsuchungen stellten die Einsatzkräfte nach Polizeiangaben mehr als 100 Gegenstände sicher. Dabei handelte es sich überwiegend um elektronische Datenträger wie Computer, Laptops, Handys und Festplatten.

Die Auswertung dieser Beweismittel ist nun Teil der weiteren Ermittlungen. Diese erfolgen in enger Abstimmung mit den Staatsanwaltschaften Heilbronn und Stuttgart.

Kriminalpolizei verweist auf Daueraufgabe

Das Polizeipräsidium betont, dass die Bekämpfung von Kinder und Jugendpornografie zu den dauerhaften Aufgaben der Kriminalpolizei gehört. Dazu zählten regelmäßig auch Durchsuchungen, um Tatverdächtige zu identifizieren und strafrechtlich zu verfolgen.

Verwendete Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg