
Ludwigsburg – Anlässlich der Weltklimakonferenz im brasilianischen Bélém ruft die Bewegung Fridays for Future Ludwigsburg zu einer Demonstration für Klimagerechtigkeit auf. Unter dem internationalen Motto #JustTransitionNow findet der Klimastreik am Freitag, 14. November, um 17 Uhr auf dem Arsenalplatz statt. Die Aktion ist Teil weltweiter Proteste, mit denen die Bewegung konkrete Maßnahmen gegen die Klimakrise und mehr Unterstützung für Länder des globalen Südens fordert.
„Hitzewellen, Überschwemmungen und Ernteausfälle zerstören überall auf der Welt Leben und Lebensgrundlagen. Währenddessen kommen die Regierungen ihrer Verantwortung nicht nach. Statt konsequente Maßnahmen für Klimaschutz umzusetzen, investieren sie weiter in Kohle, Öl und Gas und heizen damit die Klimakatastrophe weiter an“, sagt Alisa von Fridays for Future Ludwigsburg. Besonders auf der Weltklimakonferenz dürfe „Politik nicht für die Profitinteressen von ein paar wenigen großen Konzernen gemacht werden. Stattdessen müssen Menschen und Klimaschutz im Mittelpunkt stehen. Es braucht einen Stopp von dreckigen fossilen Energien und ein klares Bekenntnis zum Ausbau der erneuerbaren Energien“, so Alisa weiter.
Auch auf lokaler Ebene fordern die Aktivistinnen und Aktivisten mehr Engagement. Die Demonstration in Ludwigsburg soll daher nicht nur globale Ziele sichtbar machen, sondern auch auf lokale Handlungsbedarfe hinweisen.
„Die Klimakrise ist unfassbar ungerecht, denn sie trifft schon heute vor allem die Menschen, die am wenigsten für sie verantwortlich sind: Menschen im Globalen Süden, junge Menschen, Menschen mit geringen Einkommen. Wer auf internationalen Bühnen von Klimaschutz spricht, kann Zuhause in Regierungsverantwortung nicht Verbrenner-Aus, Energiewende und Klimaziele absägen! Es braucht jetzt einen konsequenten Ausstieg aus den fossilen Energien und endlich genug Geld für die am stärksten von der Klimakrise betroffenen Staaten“, erklärt Felix von Fridays for Future Ludwigsburg.
Die Organisatoren rechnen mit zahlreichen Teilnehmenden und appellieren an die Bevölkerung, sich solidarisch zu zeigen – für mehr Klimagerechtigkeit und eine sozial gerechte Energiewende.
red



