Land fördert drei Ludwigsburger Integrationsprojekte mit rund 195.000 Euro

Die AWO Ludwigsburg, die Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen sowie das Landratsamt erhalten zusammen rund 195.000 Euro für Integrationsprojekte. Den größten Einzelbetrag bekommt die Hochschule für ein Vorhaben zur Integration internationaler Fachkräfte.

Von der Redaktion (lb) – 09.31 Uhr

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Ludwigsburg. Drei Projekte in Ludwigsburg werden in diesem Jahr mit insgesamt rund 195.000 Euro aus dem Landesprogramm „Integration vor Ort – Stärkung kommunaler Strukturen“ gefördert. Das teilte die Ludwigsburger Landtagsabgeordnete Silke Gericke mit.

Landesweit unterstützt das Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit 37 Projekte mit insgesamt rund 1,9 Millionen Euro. Erstmals werden dabei auch Vorhaben berücksichtigt, die Unternehmen stärker in die örtliche Integrationsarbeit einbeziehen.

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Den größten Einzelbetrag erhält die Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg. Für das Projekt „Internationale Fachkräfte vor Ort integrieren“ fließen knapp 80.000 Euro.

Die AWO Ludwigsburg bekommt rund 58.600 Euro für „AWO TraumaCare – Wenn die Seele leidet“. Weitere rund 56.450 Euro gehen an das Landratsamt Ludwigsburg für das Projekt „M.A.T.CH.“.

„Integration entscheidet sich vor Ort. Ich freue mich, dass das Land gleich drei Vorhaben in Ludwigsburg unterstützt“, sagt Gericke.

Unterschiedliche Ansätze

Die Projekte setzen nach Angaben der Abgeordneten an unterschiedlichen Punkten an. Während es beim AWO-Projekt um Menschen mit belastenden Erfahrungen geht, richtet sich das Vorhaben der Hochschule an internationale Fachkräfte.

Zum Projekt „M.A.T.CH.“ des Landratsamts enthält die Mitteilung keine näheren Angaben.

Gericke sieht gerade in der Verbindung von Integration und Fachkräftesicherung eine wichtige Aufgabe für die Region. Menschen müssten gute Voraussetzungen bekommen, um vor Ort Fuß zu fassen und ihre Kenntnisse und Fähigkeiten einzubringen.