Langsam, aber sicher: Der Bus kommt elektrisch

Die Anzahl der im deutschen ÖPNV eingesetzten, batteriebetriebenen Elektrobusse steigt kontinuierlich. Aktuell sind bundesweit rund 400 dieser Busse im Einsatz. Hinzu kommen etablierten Oberleitungsbusse. Das gab der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) am Rande der größten europäischen Elektrobusfachmesse in Berlin bekannt.

“Die Verkehrsunternehmen elektrifizieren ihre Busflotten weiter und investieren dabei in den Umbau der Betriebshöfe und Werkstätten”, so VDV-Präsident Ingo Wortmann. Erfreulich sei, dass die Elektrobusse immer besser und zuverlässiger werden. Trotzdem seien sie immer noch deutlich teurer als ein moderner Euro-6-Dieselbus. Auch in Sachen Reichweite müssten die E-Busse noch zulegen. “Für einen stabilen städtischen Linienbusbetrieb brauchen wir mindestens 250 Kilometer, aktuell schaffen Elektrobusse allerdings nur 150 bis maximal 250.”

Ralf Loweg

Verkehrsunfall mit hohen Sachschaden – 24-Jähriger begeht zunächst Unfallflucht

Einen Unfall mit einem hohen Sachschaden verursachte ein 24 Jahre alter Mercedes-Fahrer, als er am Donnerstag gegen 15.40 Uhr in der Straße “Am Maurener Berg” gegen einen abgestellten Wohnwagen prallte.

Laut der Polizei stand der 24-Jährige mutmaßlich unter der Einwirkung von Drogen. Es war ihm daher nicht möglich, seinen PKW sicher zu führen, so dass er auf Höhe der Tennisanlagen nach rechts von der Straße abkam. Im weiteren Verlauf prallte er gegen einen Wohnwagen, der am Straßenrand abgestellt war. Durch den Aufprall wurde der Wohnwagen nach vorne katapultiert. Der 24-Jährige verschloss seinen PKW hierauf und entfernte sich von der Unfallstelle. Ein weiterer Verkehrsteilnehmer, der schließlich an den verunfallten Fahrzeugen vorbeikam, alarmierte die Polizei. Während die Beamten mit der Unfallaufnahme beschäftigt waren, kehrte der 24-Jährige plötzlich zurück und gab sich als Fahrzeuglenker zu erkennen. Da die Polizisten Anzeichen für eine Drogenbeeinflussung bemerkte hatten, musste sich der Mann einem Vortest unterziehen. Nachdem dieser positiv verlaufen war, wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Der Führerschein des Mannes sollte im weiteren Verlauf ebenfalls beschlagnahmt werden. Allerdings gab der 24-Jährige an, seinen Führerschein verloren zu haben. Der entstandene Sachschaden wurde auf rund 26.000 Euro geschätzt.