„Lifestyle“-Teilzeit und Kassenleistungen – Manuel Hagel kritisiert Wirtschaftsflügel der CDU

Baden-Württembergs CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel bremst parteiinterne Vorstöße zu „Lifestyle“-Teilzeit und Kassenleistungen aus. Reformdebatten seien wichtig, dürften aber nicht an der Lebensrealität vieler Familien vorbeigehen oder soziale Ungleichheiten vertiefen.

Von Hendrilk Paul – 07.56 Uhr

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 Ludwigsburg – Der CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Baden-Württemberg, Manuel Hagel, hat die von Teilen der Mittelstandsunion und vom CDU-Wirtschaftsrat geführte Debatte über „Lifestyle“-Teilzeit und das Streichen von Kassenleistungen kritisiert.

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Debatten seien notwendig für die Zukunftsfähigkeit des Landes, sie dürften aber „keine soziale Schieflage erzeugen“, sagte Hagel den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagsausgaben). Arbeiten in Teilzeit sei für viele Eltern Alltag.

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„Es gehört zu unserer Idee des modernen Wirtschaftsstandorts Baden-Württemberg, der zu den Lebenswirklichkeiten der Menschen passt.“

Hagel sprach sich auch gegen die Idee des CDU-Wirtschaftsrats aus, zahnärztliche Leistungen nicht mehr von den Krankenkassen zu zahlen. „Gesundheit wird mit der CDU Deutschlands niemals zu einer Frage des Geldbeutels werden. Keiner darf aus Kostengründen auf notwendige zahnmedizinische Leistungen verzichten müssen.“