„Little America“ mitten in Ludwigsburg: Museum blickt auf US-Jahre zurück

Fast fünf Jahrzehnte prägten amerikanische Soldaten und ihre Familien das Leben in Ludwigsburg. Zum Auftakt der Reihe Stadtgeschichten 2026 lädt das Ludwigsburg Museum zu einer Zeitreise ein, die kulturellen Austausch, wirtschaftliche Impulse – aber auch Konflikte und Schattenseiten der US-Präsenz beleuchtet.

(red) – 10.06 Uhr

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Ludwigsburg. Mit einer Zeitreise in die amerikanische Ära der Stadt startet das Ludwigsburg Museum in das neue Veranstaltungsjahr: Unter dem Titel „Little America in Ludwigsburg“ widmet sich die erste Ausgabe der Reihe Stadtgeschichten 2026 am Mittwoch, 11. Februar, um 18 Uhr den Licht- und Schattenseiten der fast fünf Jahrzehnte währenden Präsenz der US-Streitkräfte in der Stadt.

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Wie das Ludwigsburg Museum mitteilt, gibt Elisabeth Meier, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit, bei der Veranstaltung Einblicke in die besondere Zeit des Zusammenlebens von Ludwigsburgern und amerikanischen Soldatenfamilien. Ab den 1950er Jahren lebten mehrere tausend GIs und ihre Angehörigen in der Garnisonsstadt, teilten sich mit den Einheimischen den Alltag – zwischen kulturellem Austausch, Demokratisierung, wirtschaftlicher Unterstützung nach dem Krieg und den Schattenseiten von Gewalt und Kriminalität.

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Die Veranstaltung beleuchtet, wie die Begegnungen beider Kulturen das Stadtleben prägten und welche materiellen wie immateriellen Spuren die amerikanische Besatzungszeit bis heute hinterlassen hat. Der Eintritt erfolgt nach dem Prinzip „Pay what you want“, empfohlen werden fünf Euro. Eine Anmeldung ist über www.ludwigsburgmuseum.de/veranstaltungen möglich.

Weitere Informationen gibt es telefonisch unter (07141) 910-2290 oder per E-Mail an museum@ludwigsburg.de.