24°

Ludwigsburg ehrt Sportlerinnen und Sportler des Jahres

Wie viele andere Veranstaltungen und Events musste auch die diesjährige Sportlerehrung der Stadt Ludwigsburg aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen. Einen Tag vor der geplanten Veranstaltung am 6. März kam das Aus. Jetzt konnten zumindest die Ludwigsburger Sportler des Jahres doch noch bei einer kleinen Veranstaltung im Stadion des Bildungszentrums West ihre Auszeichnung entgegennehmen. 

Gewählt wurden wie gewohnt die Sportlerin, der Sportler und die Mannschaft des Vorjahres. Bei der diesjährigen Wahl haben es bei den Sportlerinnen gleich zwei Athletinnen auf den ersten Platz geschafft: Lara Füller, Kunstradfahrerin des Rad- und Kraftfahrverein Poppenweiler, und Sharon Enow Abio, Leichtathletin des SKV Eglosheim, haben beide den ersten Platz errungen – ein Novum in der Geschichte der Ludwigsburger Sportlerwahl. 

ANZEIGE

Zum Sportler des Jahres wurde der Wasserballer Timo van der Bosch vom Schwimmverein Ludwigsburg gewählt, der urlaubsbedingt die Auszeichnung nicht entgegen nehmen konnte. Mannschaft des Jahres ist die Luftpistolenmannschaft der Schützengilde Ludwigsburg. Florian Brunner nahm stellvertretend für die Mannschaft den Pokal entgegen. 

Überreicht wurden die Auszeichnungen von Raphael Dahler, Leiter des städtischen Fachbereichs Sport und Gesundheit und Organisator der Veranstaltung, Petra Kutzschmar, kommissarische 1. Vorsitzende des Stadtverbands für Sport, und Matthias Müller, Präsident des Sportkreises Ludwigsburg, im Beisein von Familienmitgliedern, Freunden und den jeweiligen Vorsitzenden der Vereine.  

Die vielen weiteren erfolgreichen Ludwigsburger Sportlerinnen und Sportler aus dem Jahr 2019 haben coronabedingt ihre Medaillen und Glückwünsche von Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht und der kommissarischen 1. Vorsitzenden des Stadtverbands für Sport, Petra Kutzschmar, per Post erhalten. 

red

 

Immer mehr Menschen können sich keine Krankenversicherung leisten

Die Zahl der Menschen ohne Krankenversicherung ist in Deutschland in den vergangenen fünf Jahren deutlich gestiegen. 2019 hatten 143.000 Menschen keine Krankenversicherung, 2015 waren es noch rund 79.000. Das geht aus Daten hervor, die das Statistische Bundesamt veröffentlicht hat. In den alten Bundesländern waren es zuletzt 117.000, in den neuen Ländern 26.000 Betroffene. 78,94 Millionen Krankenversicherte gab es demnach 2019, berichtet “tagesschau.de” und die “Saarbrücker Zeitung’ in ihrer Freitagsausgabe.

Die AOK verbuchte im ersten Halbjahr 2020 einen Überschuss. Einem Bericht des “RedaktionsNetzwerks Deutschland” (RND) zufolge erzielten die AOK-Kassen bis Ende Juni ein Plus von 320 Millionen Euro, nach einem Defizit von 435 Millionen im ersten Quartal. Ursache sei ein bisher noch nie dagewesener Einbruch bei der Inanspruchnahme von medizinischen Leistungen nach Beginn der Pandemie.

ANZEIGE

So seien im Frühjahr 2020 praktisch alle planbaren Operationen verschoben worden, um Intensivbetten für Corona-Patienten frei zu halten. Aus Angst vor einer Ansteckung hätten zudem viele Versicherte den Arzt-Besuch vermieden. Die Daten der anderen gesetzlichen Kassen fehlen noch. Im Mai hatten die Krankenkassen noch wegen der Corona-Krise mehr Ausgaben und weniger Einnahmen durch Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit erwartet.

Ralf Loweg / wid