Ludwigsburg-Neckarweihingen: Feuer auf Recyclinggelände – Löschwasser kommt aus dem Neckar

Sieben Meter hohe Flammen waren in der Nacht über Ludwigsburg-Neckarweihingen zu sehen: Auf dem Gelände der Recyclingfirma Stachelski brannten Baustellenabfälle in einer rund 600 Quadratmeter großen Box. 45 Feuerwehrleute waren mehrere Stunden im Einsatz. Der benachbarte AVL-Wertstoffhof war von dem Brand nicht betroffen.

Von der Redaktion (10.35 Uhr

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Ludwigsburg-Neckarweihingen. Meterhohe Flammen haben in der Nacht zum Donnerstag einen größeren Feuerwehreinsatz im Neckartal in Neckarweihingen ausgelöst. Auf dem Gelände einer Recyclingfirma brannten Baustellenabfälle in einer etwa 600 Quadratmeter großen Box. Der unmittelbar benachbarte Wertstoffhof der AVL war von dem Feuer nicht betroffen.

Anmerkung der Redaktion: In einer ersten Mitteilung der Feuerwehr Ludwigsburg war von einem Brand auf einem Wertstoffhof die Rede gewesen. Nach ergänzenden Informationen des Landratsamts Ludwigsburg ereignete sich das Feuer jedoch auf dem Nachbargelände der Recyclingfirma Stachelski.

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Wie die Feuerwehr Ludwigsburg mitteilt, wurde der Integrierten Leitstelle gegen 2 Uhr ein größerer Feuerschein gemeldet. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, stand eine etwa 20 mal 30 Meter große Box mit Baustellenabfällen bereits vollständig in Flammen. Das Feuer war weithin sichtbar, die Flammen erreichten eine Höhe von rund sieben Metern.

Wegen der Ausdehnung des Brandes wurden zusätzliche Kräfte und Fahrzeuge nach Neckarweihingen beordert. Da das Gelände umzäunt war, musste sich die Feuerwehr zunächst einen geeigneten Zugang verschaffen.

Anschließend begann ein umfassender Löschangriff. Drei Löschrohre wurden vom Boden aus eingesetzt, ein weiteres über die Drehleiter. Zusätzlich kam ein Wasserwerfer zum Einsatz.

Löschwasser aus dem Neckar

Um ausreichend Löschwasser zur Verfügung zu haben, bauten die Einsatzkräfte eine zusätzliche Wasserversorgung aus dem nahe gelegenen Neckar auf. Auch ein Tanklöschfahrzeug wurde zur Einsatzstelle gebracht.

Mit einem Teleskoplader der Feuerwehr wurde das brennende Material auseinandergezogen, um Glutnester gezielt ablöschen zu können. Der Betreiber unterstützte die Arbeiten zusätzlich mit einem Bagger.

Nach rund einer Stunde hatte die Feuerwehr den Brand so weit unter Kontrolle, dass eine weitere Ausbreitung verhindert werden konnte. Die Nachlöscharbeiten dauerten allerdings noch mehrere Stunden.

Warnung wegen Geruchsbelästigung

Gegen 4 Uhr ließ die Einsatzleitung wegen der bei den Löscharbeiten entstandenen Geruchsbelästigung eine Warnung über die Warn-Apps verbreiten. Eine Gefahr für die Bevölkerung im Stadtgebiet bestand nach Angaben der Feuerwehr zu keinem Zeitpunkt.

Gegen 6 Uhr war das Feuer vollständig gelöscht. Anschließend folgten weitere Kontroll- und Nachlöscharbeiten.

Insgesamt waren 45 Feuerwehrleute mit elf Fahrzeugen rund viereinhalb Stunden im Einsatz. Auch Polizei und Rettungsdienst waren vor Ort. Verletzt wurde niemand.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Der benachbarte AVL-Wertstoffhof ist von dem Brand nicht betroffen. Er hat am heutigen Donnerstag regulär geschlossen und öffnet am Freitag wieder zu den gewohnten Zeiten.


Verwendete Quelle: Feuerwehr Ludwigsburg / ergänzende Information zum Brandort