Ludwigsburgs Polizei verstärkt Präsenz

Im Zusammenhang mit der am Sonntag aktualisierten Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus fokussiert das Polizeipräsidium Ludwigsburg, laut einer am Montag bekanntgegeben Pressemeldung, seine Aufgaben auf die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung. Dazu zählen insbesondere die Erhöhung der sichtbaren Polizeipräsenz und die konsequente Ahndung von Verstößen gegen die Corona-Verordnung und das Infektionsschutzgesetz. Wenngleich die Einsatzkräfte dabei mit dem gebotenen Augenmaß vorgehen, können gerade das verbotene Verweilen, das Versammeln sowie sonstige Veranstaltungen und Ansammlungen im öffentlichen Raum nicht nur Ordnungswidrigkeiten darstellen, sondern auch die Voraussetzungen für eine Strafbarkeit erfüllen und Strafanzeigen nach sich ziehen.

“Uns ist bewusst, dass die Einschränkungen für die Bürgerinnen und Bürger einschneidend sind,”, sagt Polizeipräsident Burkhard Metzger. “Gleichzeitig sehen wir aber auch, dass sie vom ganz überwiegenden Teil der Bevölkerung als richtig und notwendig erachtet und eingehalten werden.” Dasselbe gelte auch für die Akzeptanz polizeilicher Maßnahmen in diesem Zusammenhang. “Das freut mich besonders, denn die Kolleginnen und Kollegen sind auch jetzt rund um die Uhr für die Menschen da und haben dabei stets ein erhöhtes Ansteckungsrisiko vor Augen. Für dieses Engagement und die ungebrochene Einsatzbereitschaft danke ich ihnen ganz herzlich.”

Um die Einsatzfähigkeit der polizeilichen Organisationseinheiten auch weiterhin zu gewährleisten hat das Polizeipräsidium bereits weitreichende personelle und organisatorische Vorbereitungen getroffen. “Neben der Umsetzung von Hygiene- und Verhaltensregeln sowie der Ausstattung der Einsatzkräfte mit Schutzausrüstung führen wir täglich eine Lagebewertung durch, um mit flexiblen Maßnahmen auf sich verändernde Situationen reagieren zu können.”

Was in Ludwigsburg und in der Region los was

Kornwestheim: Brand am Containerbahnhof

Feuerwehr und Polizei wurden am Montag gegen 16:55 Uhr verständigt, nachdem ein Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma am Containerbahnhof in Kornwestheim bei einer dortigen Lagerhalle eine Rauchentwicklung festgestellt hatte. Der Brand konnte in einem mit Stahlplatten verschweißten Hohlraum lokalisiert werden. Der Rauch umhüllte bei Eintreffen der Einsatzkräfte die Lagerhalle bereits vollständig, in der sich eine große Anzahl hochwertiger Pkw befanden. Um an die Brandörtlichkeit zu gelangen, musste die Feuerwehr mehrere Stahlträger aufbrechen, weswegen sich die Löscharbeiten bis in den späten Abend zogen. Als mögliche Brandursache könnte ein Funkenflug durch Schweißarbeiten in Betracht kommen, wodurch vor Ort verbaute Querträger aus Holz in Brand gerieten. Eine abschließende Bewertung der Brandursache ist noch nicht möglich. Auch eine genaue Schadenshöhe konnte bislang noch nicht beziffert werden. Die Ermittlungen hierzu dauern noch an. Neben Polizei und Rettungsdienst war die Feuerwehr Kornwestheim mit fünf Fahrzeugen und 22 Einsatzkräften vor Ort.

Remseck am Neckar – Aldingen

Vermutlich beim Ein- oder Ausparken beschädigte ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker am Montag gegen 18:40 Uhr in Remseck am Neckar in der Oderstraße einen dort abgestellten Audi. Es wurde ein Sachschaden von circa 2.500 Euro verursacht. Das Polizeirevier Kornwestheim nimmt Zeugenhinweise unter Tel. 07154 1313 0 entgegen.

Vaihingen an der Enz: Einbruch

Ein bislang unbekannter Täter verschaffte sich zwischen Freitag, 9:00 Uhr, und Sonntag, 17:15 Uhr, Zugang zu einem Geräteschuppen auf einem Sportgelände in Vaihingen an der Enz in der Straße “Alter Postweg”. Es wurde augenscheinlich nichts gestohlen, jedoch verursachte der Täter einen Sachschaden von circa 600 Euro. Das Polizeirevier Vaihingen an der Enz nimmt Zeugenhinweise unter Tel. 07042 941 0 entgegen.