Mann schlägt Passanten ins Gesicht: Körperverletzung nach tödlichem Unfall in Asperg

Am Bahnhof Asperg ist es nach dem tödlichen Unfall vom Donnerstagvormittag, bei dem eine 68-jährige Frau ums Leben kam, zu einer Auseinandersetzung gekommen: Ein unbekannter Mann soll am Nachmittag Fotos an der Unfallstelle gemacht und einen 26-Jährigen nach einem Wortwechsel ins Gesicht geschlagen haben. Zeugen trennten die Männer, der Täter floh. Die Polizei bittet um Hinweise.

Asperg. Nachdem den tödlichen Verkehrsunfall am Donnerstagvormittag (27.11.2025) am Bahnhof Asperg (wir berichteten), ist es am Nachmittag zu einem weiteren Vorfall gekommen: Gegen 14.50 Uhr ereignete sich dort ein Körperverletzungsdelikt, zu dem das Polizeirevier Kornwestheim nun Zeugen sucht.

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Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein bislang unbekannter Mann im Bereich der Unfallstelle mit seinem Handy Fotos gemacht haben. Ein 26-jähriger Passant forderte ihn daraufhin auf, dies zu unterlassen. In der Folge soll der Unbekannte dem 26-Jährigen ins Gesicht geschlagen haben. Bei dem anschließenden Gerangel gingen beide Männer zu Boden. Der Täter soll sein Opfer dabei erneut geschlagen haben. Weitere Passanten trennten die beiden Männer, woraufhin der mutmaßliche Angreifer die Flucht ergriff. Der 26-Jährige wurde leicht verletzt.

Der Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben: etwa 19 bis 21 Jahre alt, circa 175 cm groß, dunkle kurze Haare, Kinnbart. Zur Tatzeit trug er eine dicke schwarze Daunenjacke, schwarze Handschuhe und wurde als südländischer Typ beschrieben.

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Das Polizeirevier Kornwestheim bittet Zeugen, die Hinweise zum Täter oder zum Tatgeschehen geben können, sich unter Tel. 07154 1313-0 oder per E-Mail an kornwestheim.prev@polizei.bwl.de zu melden.

Auch die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg bittet weiterhin um Zeugenhinweise zum tödlichen Verkehrsunfall am Donnerstagvormittag. Personen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich unter Tel. 0711 6869-0 oder per E-Mail an stuttgart-vaihingen.vpi@polizei.bwl.de zu melden.

red

Verwendete Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg