Maskenpflicht in der Innenstadt: An diesen Plätzen in Ludwigsburg müssen Masken getragen werden

Corona-Risikogebiet Ludwigsburg: Bereits gestern hat die Stadtverwaltung von Ludwigsburg bekannt gegeben, dass in einer definierten Zone im Bereich der Innenstadt von Ludwigsburg das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtend werden soll. (wir berichteten) Unklar war für die Behörde lediglich in welchem exakten Gebiet dies geschehen soll. In einer Mitteilung des Rathauses am Donnerstagabend steht nun fest: In der Ludwigsburger Innenstadt muss ab Freitag, 16. Oktober, auch im Freien eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Das Gebiet, in der die Regelung gilt, wird begrenzt durch die Stuttgarter Straße, die Schlossstraße, die Marstallstraße, die Körnerstraße, die Arsenalstraße, die Schillerstraße, die Bahnhofstraße und die Karlstraße. (siehe Karte)

Quelle: Stadt Ludwigsburg
Quelle: Stadt Ludwigsburg

Grund für die erweiterte Maskenpflicht sind die steigenden Corona-Infektionszahlen. Im Landkreis Ludwigsburg hat am Mittwoch (14. Oktober 2020) die Sieben-Tage-Inzidenz – also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen – den Wert von 51,5 erreicht und damit den kritischen Wert von 50 überschritten. Der Landkreis hat daraufhin eine Allgemeinverfügung mit weitreichenden Beschränkungen erlassen, die am Donnerstag, 15. Oktober, in Kraft getreten ist.

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Eine davon besagt, dass im öffentlichen Raum im Freien sowie in geschlossenen Räumen eine Maske zu tragen ist, falls der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Da es in vielen Bereichen der Innenstadt nicht möglich ist, immer einen Abstand von 1,5 Metern einzuhalten, hat die Stadt Ludwigsburg konsequenterweise eine generelle Maskenpflicht für die Innenstadt beschlossen. Plakate und Flyer informieren über die Maßnahmen, außerdem wird es Lautsprecheransagen in der Innenstadt und am Bahnhof geben.

„Es kommt jetzt darauf an, eine weitere Ausbreitung des Virus zu stoppen“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht. „Wir alle sind in der Pflicht. Ich weiß, dass diese Regeln die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt beeinträchtigen und damit auch Gastronomie und Einzelhandel treffen können, aber sie sind nötig, um weitergehende Folgen für Gesundheit und Wirtschaft zu verhindern. “

Um die Einhaltung der Maßnahmen zu kontrollieren, stockt der städtische Fachbereich Sicherheit und Ordnung sein Personal auf. Die Stadtverwaltung hat außerdem einen privaten Sicherheitsdienst beauftragt, der die Stadt bei den Kontrollen unterstützt. Wer sich nicht an die Regeln hält, muss mit einem Bußgeld rechnen. Dies beträgt 70 Euro, wenn man in der Innenstadt keine Maske trägt, heißt es in der Mitteilung.

red

Bei Herzschwäche besteht Handlungsbedarf

Eine beginnende Herzinsuffizienz muss behandelt werden. Denn sie kann schnell voranschreiten und den gesamten Körper immer weiter schwächen. Erste Anzeichen können Erschöpfung, Brustenge oder Luftnot beim Treppensteigen oder Bergaufgehen sein – sie werden oft mit Alterserscheinungen verwechselt.

Heilen kann man die Herzinsuffizienz zwar nicht, doch das Fortschreiten der Erkrankung kann deutlich verlangsamt werden, wenn es früh genug erkannt wird. Für wen Stufengehen beschwerlich wird oder wer allgemein eine verringerte Leistungsfähigkeit und verstärkte Müdigkeit beobachtet, für den gilt: Unbedingt für einen Check-up den Arzt aufsuchen. Bis zum Termin kann ein Symptomcheck zum Beispiel auf www.herzklappenhilfe.de erste Hinweise liefern, ob eine Herzschwäche vorliegt.

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Doch nicht nur bei den ersten Symptomen sei der Arztbesuch ein Muss, sagen Experten. Auch in Zeiten von Corona und der beginnenden Erkältungssaison seien regelmäßige Arztbesuche für Menschen mit Herzinsuffizienz wichtig. Denn in allen Stadien der Erkrankung stünden effektive Behandlungs- und Diagnostikmethoden zur Verfügung.

Das Befinden verbessern kann zum Beispiel eine Herzklappenreparatur. Zu den privaten Anbietern gehört das Unternehmen Abbott mit mehreren Therapieansätzen für Patienten mit Herzinsuffizienz – bis hin zu Alternativen zu einer Herztransplantation. “HeartMate 3” von Abbott etwa ist ein Herzunterstützungssystem, das die verminderte Leistung des Herzens ausgleichen soll.

Umfangreiche weiterführende Informationen für Patienten und deren Angehörige bieten die diesjährigen Herzwochen der Deutschen Herzstiftung vom 1.bis 30. November 2020 mit vielen digitalen Angeboten zum Thema Herzinsuffizienz.

Lars Wallerang / glp