Merz will Spahn nicht fallenlassen und räumt eigene Fehler ein

Nach dem Rücktritt von Jens Spahn als Unionsfraktionschef versucht Friedrich Merz offenbar, die Wogen in der CDU/CSU zu glätten. In einer Sondersitzung soll sich der Bundeskanzler für seine umstrittene Personalpolitik entschuldigt und zugleich angekündigt haben, Spahn politisch nicht fallenzulassen. Die Angaben stammen von Teilnehmern der Sitzung.

Von der Redaktion – 06.31 Uhr

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 Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) will dem als Fraktionschef zurückgetretenen Jens Spahn (CDU) offenbar auch künftig eine Rolle in der Partei geben.

Er werde Spahn heute Abend anrufen und ihm ein Signal geben, dass er nicht fallengelassen wird, soll Merz laut Teilnehmerangaben bei der Sondersitzung der Fraktion am Mittwoch gesagt haben, wie die dts Nachrichtenagentur erfuhr. Spahn selbst war in der Sitzung nicht anwesend.

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Es habe in der Fraktionssitzung sehr lange Statements von Söder und eine „offene Aussprache zu allen Punkten“ gegeben, hieß es von Teilnehmern weiter. Merz soll 15 Minuten lang gesprochen und sich bei der Fraktion entschuldigt haben, nachdem seine Personalpolitik in den letzten Tagen heftig in Kritik geraten war.

Neben dem CSD-Anschlag soll auch die AfD immer wieder Thema gewesen sein. Große Kritik habe es von den Abgeordneten in der Sitzung nicht gegeben, es habe eher ein allgemeines Bedürfnis bestanden, über viele Themen zu sprechen, hieß es von Teilnehmern.