Millionengewinn im Lotto geht nach Stuttgart

Großes Glück in mehrfacher Hinsicht für einen Lotto-Spieler aus Stuttgart: Bei der Mittwochsziehung landete der noch unbekannte Tipper nicht nur einen Sechser. Er war damit bundesweit auch noch der Einzige und hatte mit System gespielt. Das führte zu einer Gewinnquote von fast zwei Millionen Euro. Das gab Lotto Baden-Württemberg in einer Mitteilung am Donnerstag bekannt.

Der Stuttgarter sagte die Gewinnzahlen 5, 7, 20, 21, 33 und 43 der Mittwochsziehung vom 30. September korrekt voraus. Die Wahrscheinlichkeit auf den Volltreffer lag bei eins zu 15,5 Millionen. Die sechs Richtigen sind genau 1.872.687,30 Euro wert. Weil der Schwabe mit einem Vollsystem gespielt hatte, kommen weitere Treffer aus niedrigeren Gewinnklassen hinzu. Der Gesamtgewinn klettert so um nochmals fast 100.000 Euro auf exakt 1.957.396 Euro – komplett steuerfrei ausbezahlt.

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Knapp am Jackpot vorbei

Einen noch viel größeren Gewinn verpasste der Glückspilz um Haaresbreite. Als Superzahl war die 0 auf seiner Spielquittung vermerkt, die 4 fiel am Mittwochabend in Saarbrücken aus der Ziehungstrommel. Mit der passenden Superzahl wäre der Gewinn auf über 30 Millionen Euro gestiegen. So blieb der Lotto-Jackpot bundesweit zum zwölften Mal in Folge unbesetzt.

In Lotto-Annahmestelle gespielt

Wer hinter dem Gewinner aus der Landeshauptstadt steckt, ist Lotto Baden-Württemberg noch nicht bekannt. Der Tipper gab seinen Spielschein anonym in einer Annahmestelle im Zentrum von Stuttgart ab. Zum Abruf der knapp zwei Millionen Euro muss er (oder sie?) nun die gültige Spielquittung vorlegen. Diese kann der Gewinner in jeder Annahmestelle in Baden-Württemberg oder direkt in der Lotto-Zentrale am Löwentor einreichen.

17. Millionentreffer des Jahres

Der Mittwochscoup war der 17. baden-württembergische Millionengewinn des Jahres. Im bundesweiten Vergleich liegt der Südwesten damit weiter an der Spitze. Bereits 2019 waren die meisten Millionengewinne in Deutschland zwischen Kurpfalz und Bodensee erzielt worden.

red

Auf fehlenden Mundschutz angesprochen: Mann greift in der Innenstadt Sicherheitsbeamte an

Mit einem stark alkoholisierten und aggressiven 31-Jährigen bekamen es zwei Mitarbeiter eines Sicherheitsunternehmens zu tun, die am Samstagabend in der Ludwigsburger Innenstadt das Tragen der Mund-Nase-Bedeckung im Auftrag der Stadtverwaltung Ludwigsburg überprüfen sollten.

Der 31-Jährige, der keine Mund-Nase-Bedeckung trug, war gegen 23.20 Uhr in der Myliusstraße unterwegs. Er wurde von den beiden 18 und 55 Jahre alten Männern auf die Tragepflicht in der Innenstadt hingewiesen und gebeten, dieser nachzukommen. Hierauf reagierte der Mann sogleich aggressiv. Er schlug die beiden Sicherheitsdienstmitarbeiter. Außerdem versuchte er sie zu treten und spuckte nach ihnen. Aufgrund dessen wurde die Polizei alarmiert. Vorsorglich kam auch eine Rettungswagenbesatzung vor Ort.

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Der 31-Jährige wurde von der Polizei in Gewahrsam genommen und musste bis zum nächsten Morgen in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Ludwigsburg bleiben. Er wird sich wegen Körperverletzung und Verstoßes gegen die Allgemeinverfügung der Stadt Ludwigsburg verantworten müssen.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg