Mit 2 Promille in den Gegenverkehr: Autofahrerin muss Führerschein abgeben und wird eingewiesen

Mehrfach soll eine 48-Jährige bei Remseck auf die Gegenfahrbahn geraten sein und andere Verkehrsteilnehmer gefährdet haben. Ein Alkoholtest ergab rund 2 Promille, nun sucht die Polizei vor allem den Fahrer eines grauen Mercedes.

Von der Redaktion – 14.42 Uhr

Remseck am Neckar. Eine mutmaßlich alkoholisierte Autofahrerin hat am Mittwochmittag in Remseck am Neckar mehrere gefährliche Situationen ausgelöst. Die 48-Jährige musste ihren Führerschein abgeben und wurde später in eine psychiatrische Einrichtung gebracht.

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Nach Angaben der Polizei fiel die Dacia-Fahrerin gegen 12.15 Uhr auf der L1100 in Aldingen einem 38 Jahre alten VW-Fahrer auf. Die Frau war in Richtung Remstalstraße unterwegs und geriet dabei mehrfach auf die Gegenfahrbahn sowie in den Grünstreifen.

An der Einmündung L1100 und L1140 bog sie zunächst rechts ab und folgte anschließend der L1140 in Richtung Schwaikheim. Kurz nach dem Ortsausgang Neckarrems geriet sie erneut in den Gegenverkehr. Ein bislang unbekannter Fahrer eines grauen Mercedes E-Klasse musste abbremsen und ausweichen, um eine Kollision zu verhindern.

Der 38-Jährige überholte daraufhin den Dacia, brachte die Frau zum Verlangsamen und forderte sie auf, in einen Feldweg abzubiegen. Ein 35-Jähriger, der hinter dem VW-Fahrer unterwegs war, unterstützte ihn dabei. Etwa eineinhalb Kilometer weiter stoppte die 48-Jährige schließlich auf einem Feldweg.

Einsatzkräfte des Polizeireviers Kornwestheim stellten kurz darauf Hinweise auf Alkoholeinfluss fest. Ein Atemalkoholtest ergab rund 2 Promille. Die Frau musste sich einer Blutentnahme unterziehen, ihr Führerschein wurde beschlagnahmt. Da sie sich zudem offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand befand, wurde sie in eine psychiatrische Einrichtung gebracht.

Das Polizeirevier Kornwestheim sucht Zeugen, insbesondere den Fahrer oder die Fahrerin des grauen Mercedes. Hinweise werden unter Tel. 07154 1313-0 oder per E-Mail an kornwestheim.prev@polizei.bwl.de entgegengenommen.

Verwendete Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg