Mit dem Advent kommt auch der Stau

Die Adventszeit ist eine Periode des Wartens. Trivialerweise schlägt sich das auch auf der Autobahn nieder. Denn mit dem Advent kommt auch der Stau. Vor allem Weihnachtsmärkte beflügeln den Autotourismus. Der Auto Club Europa (ACE) empfiehlt für die kommenden Wochenenden den Umstieg auf den öffentlichen Nahverkehr.

Während es am Wochenende auf den Fernstraßen relativ ruhig zugeht, ist am Samstag rund um die Ballungszentren mit einer hohen Verkehrsdichte zu rechnen. Denn das erste Adventswochenende wird erfahrungsgemäß intensiv für Weihnachtseinkäufe genutzt und auch ein Besuch der Weihnachtsmärkte steht hoch im Kurs. Parkmöglichkeiten sind meist schon am späten Vormittag erschöpft. Eine stressfreie und von Witterungseinflüssen unabhängige Anreise in die Stadt lasse den Einkaufsbummel wesentlich entspannter beginnen, meint der ACE.

Lars Wallerang

Diabetes und Partnerschaft: Wann passt das Outing?

Die Bekanntschaft ist noch jung, es könnte was Längerfristiges daraus werden. In dieser Situation stecken Menschen mit Diabetes in einer Zwickmühle: Wann und wie viel sollen sie von ihrer Erkrankung erzählen?

Laut Experten sollte bei der Beantwortung dieser Frage aufs Gefühl gehört werden. “Wenn es sich ergibt, spricht nichts dagegen, den Diabetes schon beim ersten Date zu erwähnen”, sagt etwa Eva Küstner, Fachpsychologin Diabetes (DDG) aus Gau-Bischofsheim. Das Gegenüber reagiere wahrscheinlich entspannter, als man es erwarte. Genauso in Ordnung sei es aber auch, bei der ersten Verabredung nichts vom Diabetes zu erzählen, so Küstner im Apothekenmagazin “Diabetes Ratgeber”.

Wichtig sei es, nicht zu lange zu warten. Denn komme der neue Partner irgendwann zufällig dahinter, könnte er das als Vertrauensbruch empfinden. Die Psychologin: “Je länger man das Gespräch aufschiebt, umso schwerer wird es, den richtigen Zeitpunkt dafür zu finden.”

Beim “Outing” sollte man so viel über die Erkrankung erzählen, wie der andere wissen wolle – aber auch nicht mehr. “Das könnte den anderen überfordern und glauben lassen, der Diabetes wäre Ihr Lieblingsthema”, sagt Klaus-Martin Roelver, Psychodiabetologe am Diabetes-Zentrum Quakenbrück.

Rudolf Huber