Mit der App auf Parkplatzsuche

Sie heißen Evopark, Easypark oder Park and Joy. Und sie versprechen Großes: Sie wollen Autofahrer möglichst stressfrei zu einem freien Parkplatz lotsen. Ob sie das in der Realität auch können, hat das Onlinemagazin teltarif.de untersucht.

Gleich vorweg die wichtigste Erkenntnis: Eine App, die alle Parkplätze in Deutschland kennt und in Echtzeit freie Stellplätze anzeigt, gibt es – noch – nicht. Doch schon heute können die digitalen Spezialisten “eine gute Hilfe beim Finden und Bezahlen eines Parkplatzes sein – insbesondere in Städten, in denen sich Autofahrer nicht auskennen”, heißt es bei teltarif.de.

Die Anbieter gehen unterschiedlich vor. Einige von ihnen kooperieren direkt mit Parkplatz-Anbietern. Andere warten darauf, dass sich kommunale, private oder gewerbliche Anbieter bei ihnen anmelden und ihre Stellplätze in das System einspeisen.

Logische Folge: Den Nutzern werden in keiner App alle Parkplätze angezeigt. Hilfreich ist es, vor dem Herunterladen Nutzerkommentare zu lesen. Aus denen ergibt sich beispielsweise, dass eine bestimmte App einen veralteten Datenbestand nutzt. Dass also Angaben wie maximale Parkdauer und Öffnungszeiten nicht mehr stimmen. “Bei vielen Apps ist es möglich, die Parkgebühren bargeldlos zu bezahlen, sodass die mühselige Kleingeldsuche am Automaten entfällt”, so die Experten. Allerdings sollte vorher am Automaten gecheckt werden, ob die Preisangaben in der App noch aktuell sind. Besonders hilfreich: Bei vielen Apps kann die Parkdauer auch von unterwegs verlängert werden.

Rudolf Huber

Streit eskaliert: 45-Jähriger schlägt Pkw-Scheibe ein

Ein 45-jähriger Autofahrer fand am Samstagabend in Kirchheim am Neckar den Pkw seines Nachbarn vor seiner Garageneinfahrt abgestellt vor. Als er diesen daraufhin aufsuchte, befand sich der 36-Jährige im Streit mit seiner Ehefrau, dem den polizeilichen Ermittlungen zufolge auch eine Körperverletzung vorausgegangen war. Der Bitte, seinen Wagen wegzustellen, kam der aggressive 36-Jährige nach, indem er zweimal gegen das dahinter geparkte Auto des 45-Jährigen fuhr. Angesichts dessen geriet der 45-Jährige nunmehr in Rage und schlug die Scheibe der Fahrertür am Fahrzeug des 36-Jährigen ein.

Der 36-Jährige wird wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Körperverletzung angezeigt und erhielt wegen der häuslichen Auseinandersetzung einen Platzverweis. Der 45-Jährige wird sich wegen Sachbeschädigung verantworten müssen.