Mit Machete bedroht; Mutmaßliches Autorennen führt zu Verkehrsunfall und weitere Meldungen aus der Region

Bedrohung mit Machete

Am Freitagabend gegen 19:30 Uhr kam es in der Leonberger Straße Ecke Römerstraße zu einer Bedrohung im Straßenverkehr, nachdem sich ein etwa 20 Jahre alter Fahrzeugführer mutmaßlich durch die Fahrweise eines 23-Jährigen provoziert gefühlt hatte. So stieg der circa 170 cm große Mann aus seinem Fahrzeug, stellte sich mit einer etwa 50-60cm langen Machete an die geschlossene Beifahrertüre des Geschädigten und sprach nicht hörbare Worte. Um der Situation zu entkommen, setzte der 23-Jährige mit seinem Pkw kurz zurück, um anschließend nach links davonfahren zu können. Der 20-jährige Täter wird wie folgt beschrieben: Circa 170-180 cm, kurz rasierte Haare, schwarzer Oberlippenbart, südländisches Aussehen. Zum Fahrzeug sind keine Informationen bekannt. Zeugen, die Hinweise auf den Täter oder dessen Fahrzeug geben können werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Leonberg, Tel.Nr. 07152 6050, in Verbindung zu setzen.

ANZEIGE

 

BAB 81 Richtung Stuttgart, Gemarkung Pleidelsheim -Verkehrsunfall nach Verdacht des illegalen Autorennens

Am Freitagabend gegen 19.30 Uhr ereignete sich ein Verkehrsunfall mit zwei Leichtverletzten sowie Sachschaden in Höhe von 35.000 Euro. Ein 42-Jähriger Mercedesfahrer befuhr auf der dreispurigen BAB den mittleren Fahrstreifen in Richtung Stuttgart. Vor diesem fuhr ein 36-Jähriger mit seinem Opel, dessen Geschwindigkeit deutlich geringer war. Infolge dessen musste der 42-Jährige sein Fahrzeug stark abbremsen, wonach er ins Schleudern geriet und gegen die Mittelschutzplanke prallte. Von dort schleuderte er zurück und kollidierte im weiteren Verlauf mit dem Opel. Durch den Aufprall wurde dieser nach rechts abgewiesen und kam, nachdem er eine Buschreihe durchfahren hatte, circa 15 Meter neben der Fahrbahn zum Stehen. Die beiden Fahrzeuglenker wurden bei dem Verkehrsunfall leicht verletzt. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Da durch Aufnahmen der Dashcam eines Zeugen der Verdacht eines illegalen Autorennens besteht, werden Zeugen gebeten, sich mit der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg unter der Telefonnummer 0711 6869-0 in Verbindung zu setzen.

 

Remseck am Neckar: Lkw verliert Ladung

Ein 60-jähriger Lkw-Fahrer war am Donnerstag um kurz vor 16:00 Uhr auf der Landesstraße 1140 (Friedrichstraße) von Ludwigsburg kommend in Fahrtrichtung Neckargröningen unterwegs und wollte nach links in die Kreisstraße 1666 (Soldatensträßchen) abbiegen. Beim Abbiegevorgang öffnete sich die Ladeklappe auf der rechten Seite des Anhängers, woraufhin etwa 300 volle Getränkekisten im Wert von rund 3.000 Euro auf die Fahrbahn und den angrenzenden Grünstreifen fielen. Nach bisherigem Kenntnisstand ist davon auszugehen, dass sich die Ladeklappe aufgrund der nassen und kalten Witterung verzogen hatte und sich die Verriegelung von alleine löste. Die noch auf dem Lkw befindliche Ladung wurde neu gesichert, so dass der 50-Jährige seine Fahrt fortsetzen konnte. Die am Boden liegenden Kisten wurden von einem zweiten Lkw abtransportiert. Die Fahrbahn musste von der Straßenmeisterei Ludwigsburg geräumt und das gefrierenden Getränke abgestreut werden. Die K1666 wurde für die Dauer der Arbeiten gesperrt, der Verkehr konnte abwechselnd an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden.

 

Ludwigsburg: Unbekannte setzen Mülltonne in Brand – Zeugen gesucht

Die Feuerwehr Ludwigsburg musste am Donnerstagmorgen gegen 09:10 Uhr ausrücken, um den Brand einer Mülltonne in der Stuttgarter Straße in Ludwigsburg zu löschen. Noch unbekannte Personen hatten zuvor Papier und Kartonagen in der 1.200 Liter fassenden Mülltonne auf unbekannte Weise in Brand gesetzt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist aktuell noch nicht bekannt. Das Polizeirevier Ludwigsburg ermittelt wegen Sachbeschädigung durch Brandlegung und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich unter Tel. 07141 18-5353 zu melden.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Tragische Gewissheit: Tote ist die 16-Jährige aus Remshalden – Polizei geht von Suizid aus

Tragische Gewissheit: Am Donnerstag wurde im Waldstück zwischen Oberlenningen und Hochwang ein Leichnam gefunden. Jetzt steht fest, dass es sich um die seit dem 24. Januar 2023 vermisste 16-jährige Jugendliche aus Remshalden (Rems-Murr-Kreis) handelt. Das bestätigten am Freitagnachmittag die Staatsanwaltschaft Stuttgart und die Polizei in Reutlingen.

ANZEIGE

Nach der jungen Frau hatte die Polizei tagelang im Bereich Lenningen gesucht, nachdem sich Hinweise ergeben hatten, dass sie sich im dortigen Bereich aufhalten könnte. Im Rahmen der Suchmaßnahmen hatte ein Passant am Donnerstag, kurz nach zehn Uhr, in unwegsamen Gelände Gegenstände entdeckt und die Einsatzkräfte angesprochen. Eine Überprüfung ergab, dass es sich um Gegenstände aus dem Besitz der Vermissten handelt. In der Folge wurde auch die tote Jugendliche in der Nähe aufgefunden.

Die Polizei und Staatsanwaltschaft geht aufgrund der Gesamtumstände und des Ergebnisses der am Freitag durchgeführten Obduktion ivon einem Suizid aus  Ein Fremdverschulden sei auszuschließen, so die Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen zu den Hintergründen und den genauen Todesumständen sind Gegenstand weiterer Ermittlungen.

red