Mitgefühl ausgenutzt und Rosen verkauft? Vater und Tochter sollen Passanten in Vaihingen getäuscht haben

Vaihingen an der Enz. Mit dem Anschein einer guten Tat sollen ein Mann und seine Tochter Passanten in Vaihingen zur Herausgabe von Geld gebracht haben – jetzt ermittelt die Polizei wegen des Verdachts auf Betrug.

Am Donnerstagvormittag (18. Dezember 2025) kontrollierten Einsatzkräfte des Polizeireviers Vaihingen einen 39-jährigen Mann und dessen 17-jährige Tochter in der Heilbronner Straße. Nach einem Zeugenhinweis sollen die beiden zuvor mehrfach Personen angesprochen haben – unter dem Vorwand, Rosen verschenken zu wollen. Tatsächlich aber hätten sie anschließend eine Gegenleistung in Form von Bargeld erwartet.

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Bei der Kontrolle entdeckten die Beamten einen Zettel mit dem Bild eines Kindes mit Behinderung – offenbar genutzt, um Mitgefühl zu wecken und Spendengelder zu erlangen. Aufgrund des Verdachts eines Betrugs wurden Vater und Tochter vorübergehend zum Polizeirevier gebracht. Beide wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Ihnen wurde jedoch ein Platzverweis für das Stadtgebiet Vaihingen bis zum darauffolgenden Morgen ausgesprochen.

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Die Polizei bittet nun mögliche Geschädigte oder Zeugen, sich zu melden. Gesucht werden insbesondere Personen, die dem Duo Geld gegeben haben. Die 17-Jährige trug eine schwarze Jacke, weiße Turnschuhe, schwarze Handschuhe und eine weiße Umhängetasche. Ihr Vater war ebenfalls in Schwarz gekleidet und trug eine blaue Mütze sowie eine schwarze Umhängetasche.

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Hinweise nimmt das Polizeirevier Vaihingen unter Tel. 07042 941-0 oder per E-Mail an vaihingen-enz.prev@polizei.bwl.de entgegen.

red

Verwendete Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg