Mobilität: Gewinner und Verlierer der Corona-Krise

Das Mobilitätsverhalten hat sich in Zeiten von Corona verändert. Wer sind die Gewinner, wer die Verlierer? Eine Umfrage unter knapp 6.000 Nutzern von AutoScout24 in Deutschland, Österreich, Italien, Belgien und den Niederlanden hat sich damit beschäftigt.

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Das Ergebnis: Das Auto gehört in Deutschland, aber auch europaweit zu den Gewinnern der Corona-Krise. Auch das Fahrrad gehört zu den eindeutigen Krisengewinnern. In Deutschland sagen 32 Prozent der Befragten, dass sie jetzt häufiger das Auto nutzen als zuvor. Noch mehr gehen allerdings zu Fuß (39 Prozent) oder fahren mit dem Fahrrad (33 Prozent).

Auf der Verliererseite stehen: Flugzeuge, der öffentliche Nahverkehr und Züge. Fast jeder zweite Befragte (48 Prozent) fliegt derzeit weniger und ein Viertel der Deutschen verzichtet komplett auf das Fliegen aufgrund von Covid-19. Fahrten mit dem öffentlichen Nahverkehr haben 32 Prozent eingeschränkt; 14 Prozent lehnen Fahrten mit Bus, U-Bahn und Co. sogar komplett ab.

Andreas Reiners / glp

Nächtliche Corona-Ausgangssperren in Baden-Württemberg

Nächtliche Corona-Ausgangssperre in Baden-Württemberg: In Hotspots sollen die Menschen im Bundesland nachts das Haus nur noch aus bestimmten Gründen verlassen. Millionen Menschen im Land könnten hiervon betroffen sein. 

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Die Landesregierung hat sich am Donnerstag auf eine nächtliche Ausgangssperre für Kreise mit mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche geeinigt. Das teilte das Staatsministerium in Baden-Württemberg am Donnerstag mit. In sogenannten Corona-Hotspots dürfen die Menschen künftig nachts nur noch aus triftigen Gründen das Haus verlassen. Ausnahmen würden bspw. für medizinische Notfälle oder aus Arbeitsgründen gelten. Die Details will das Sozialministerium in einem Erlass regeln.

Stadt- und Landkreise mit einer 7-Tage-Inzidenz von mehr als 200: (Stand 02.12.)

red