
Was als harmloses Warten am Geldautomaten begann, endete in roher Gewalt. In Möglingen wurde ein 56-Jähriger nach einem Streit verfolgt und mit Fäusten sowie einem Zollstock attackiert. Erst das Eingreifen von Passanten stoppte den Angreifer – die Polizei ermittelt nun wegen Körperverletzung.
Von Lea Brandt – 05.57 Uhr
Möglingen. Ein zunächst harmlos wirkender Vorfall im Automatenbereich einer Bankfiliale ist am Dienstagnachmittag (20. Januar 2026) in Möglingen eskaliert und endete mit einem verletzten Mann. Ein 56‑Jähriger wurde dabei nicht unerheblich verletzt.
Nach Angaben der Polizei Ludwigsburg trafen der 56‑Jährige und ein 48‑Jähriger gegen 16.00 Uhr im Automatenbereich einer Bankfiliale aufeinander. Beide warteten auf einen freien Geldautomaten. Mutmaßlich übersah der ältere Mann den Jüngeren und trat an den nächsten Automaten. Der 48‑Jährige reagierte aggressiv, rempelte den 56‑Jährigen an und drückte ihn zur Seite.
Der Geschädigte verließ daraufhin die Bankfiliale und fuhr zu einem Supermarkt im Parkweg. Doch der Vorfall war damit nicht beendet: Der 48‑Jährige folgte ihm und stellte ihn vor dem Einkaufsmarkt. Dort ging er unvermittelt auf den 56‑Jährigen los und schlug sowohl mit Fäusten als auch mit einem Zollstock auf ihn ein. Erst das Einschreiten von Passanten beendete den Angriff.
Der 56‑Jährige erlitt dabei Verletzungen, deren Schwere von der Polizei als nicht unerheblich eingestuft wird. Der Polizeiposten Asperg hat die Ermittlungen aufgenommen. Gegen den 48‑Jährigen wird nun wegen Körperverletzung ermittelt.



