Nach Altersbeschränkung für AstraZeneca: So geht es im Kreis Ludwigsburg mit dem Impfungen weiter

LUDWIGSBURG. Bund und Länder haben aufgrund der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) gestern Abend beschlossen, nur noch Über-60-Jährige mit AstraZeneca impfen zu lassen. Ab heute 31. März gilt daher in Baden-Württemberg: In der Regel soll das Vakzin des britisch-schwedischen Herstellers nur bei über 60-Jährigen eingesetzt werden.

Die Kreisimpfzentren (KIZ) Ludwigsburg setzen diesen Beschluss ab sofort um. Astra- Zeneca-Termine sollen nach eigenen Angaben jedoch nicht abgesagt werden. Vielmehr sollen alle Impflinge mit einem entsprechenden Termin gebeten, zum Termin in die KIZ zu kommen. Dort wird dann das weitere Vorgehen mit ihnen besprochen. Das teilte das Landratsamt Ludwigsburg am Mittwochnachmittag mit.

ANZEIGE

Eine Impfung mit einem anderen Impfstoff ist aktuell nicht möglich, weil es keinen übrigen Impfstoff gibt, so das Landratsamt. Sobald die Handlungsanweisung des Landes vorliegt, wie mit den AstraZeneca-Terminen der Unter-60-Jährigen verfahren werden soll, werden die Impflinge, die noch nicht geimpft werden konnten, von den Mitarbeitenden der KIZ kontaktiert, heißt es abschließend in der Mitteilung.

red

Quelle: Landratsamt Ludwigsburg

Ludwigsburger Landrat zieht Notbremse: Schulen und Kitas ab Montag wieder dicht

Schulschließung im Kreis Ludwigsburg: Das neue Infektionsschutzgesetz sieht vor, dass Schulen ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 165 schließen und weil eben dieser Wert im Landkreis seit dem 13. April durchgehend über dem vom Bund neu festgelegten Schwellenwert liegt, sollen ab kommenden Montag (26.04.) Schulen und Kitas im Kreis erneut schließen. Damit müssen zahlreiche Schülerinnen und Schüler wieder von zuhause aus lernen. Das teilte Landrat Dietmar Allgaier heute in einem Brief an die Schulleitungen im Kreis Ludwigsburg mit.

Wie es nach den Schließungen für Schulen und Kitas weiter geht ist noch unklar. „Noch ist uns leider nicht bekannt , inwieweit die Bundesregierung oder die Landesregierung durch gesonderte bzw, angepasste (Corona-) Verordnungen zusätzliche Gebote, Verbote und Erleichterung etwa für den Bereich des Unterrichts von Abschulklassen oder Förderschulen oder für den Notbetrieb auftstellen werden. Wir gehen aber davon aus, dass die Landesregierung spätestens bis Sonntag ergänzende Regelungen treffen wird“, schreibt Landrat Allgaier im Brief an die Schulleitungen.

ANZEIGE

red