Nach Brand von Müllfahrzeug: Sperrmüllabfuhr im Kreis Ludwigsburg kann sich verzögern

Ein brennendes Sperrmüllfahrzeug in Löchgau hat Folgen für die Abfuhr im Landkreis Ludwigsburg. Weil das Fahrzeug ausfällt, kann es in den kommenden Tagen vereinzelt weiter zu Verzögerungen bei der Sperrmüllabfuhr kommen.

Von Lea Brandt – 07.06 Uhr

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Ludwigsburg/Löchgau. Nach dem Brand eines Sperrmüllfahrzeugs in Löchgau müssen Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Ludwigsburg stellenweise mit Verzögerungen bei der Sperrmüllabfuhr rechnen. Das teilt die Abfallverwertungsgesellschaft des Landkreises Ludwigsburg mit.

Bei dem Vorfall wurde nach Angaben der AVL niemand verletzt. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Durch den Ausfall des Fahrzeugs kann es in den kommenden Tagen dennoch vereinzelt zu Verzögerungen kommen. Die AVL arbeitet gemeinsam mit ihrem Entsorgungspartner daran, die Auswirkungen möglichst gering zu halten.

Der Brand ist für die AVL zugleich Anlass für eine Warnung. Falsch entsorgte Batterien und Akkus können in Müllfahrzeugen oder Sortieranlagen Brände auslösen. Besonders Lithium-Ionen-Akkus gelten als riskant. Werden sie etwa durch die Presse eines Müllfahrzeugs beschädigt, können sie sich plötzlich entzünden und schwer löschbare Flammen verursachen.

Akkus und Batterien gehören deshalb nicht in den Restmüll und auch nicht in den Sperrmüll. Sie sollten über die vorgesehenen Sammelstellen entsorgt werden, etwa auf Wertstoffhöfen oder im Handel.