
Künstliche Intelligenz sorgt weiter für großes Interesse: Nachdem ein erster Vortrag im August überbucht war, hat die VR-Bank Ludwigsburg ihn erneut angeboten. Rund 70 Gäste kamen am 24. September ins ArsenalZWEI, um mehr über Funktionsweise, Chancen und Herausforderungen von KI zu erfahren.
Von der Redaktion (lb) – 07.19 Uhr
Ludwigsburg. Ob bei der Navigation, bei Übersetzungen oder beim Online-Shopping: Künstliche Intelligenz ist längst Teil des Alltags. Doch wie lernt sie eigentlich, was unterscheidet sie vom Menschen und wo liegen ihre Chancen und Grenzen? Um diese Fragen ging es bei einem Vortrag in der Erlebnisfiliale ArsenalZWEI der VR-Bank Ludwigsburg.
Referent Michael Hackenberg führte die rund 70 Besucher von den Anfängen des maschinellen Lernens über den Durchbruch des Deep Learning bis zu heutigen generativen KI-Modellen. Technisches Vorwissen war nach Angaben der Bank nicht nötig.
Ein Schwerpunkt lag auf der Frage, wie KI überhaupt lernt. Dabei ging es unter anderem um überwachtes und unüberwachtes Lernen, Lernen durch Erfahrung sowie selbstüberwachtes Lernen. Auch die Abgrenzung zwischen künstlicher und menschlicher Intelligenz spielte eine Rolle.
Chancen und offene Fragen
Neben den Grundlagen ging es auch darum, welche Möglichkeiten KI künftig eröffnen könnte, etwa in Forschung und Medizin.
In der anschließenden Diskussionsrunde ging es darum, wie sich KI sicher, transparent und ethisch verantwortbar einsetzen lässt. Auch Datenschutz und Regulierung kamen zur Sprache, gerade mit Blick auf das Bankwesen.
Die Veranstaltung war bereits die zweite zu diesem Thema: Der erste Vortrag im August war nach Angaben der VR-Bank wegen der großen Nachfrage überbucht.


