
In Baden-Württemberg bestimmt heute eine Inversionswetterlage das Bild: Während es in vielen Niederungen ganztägig grau, neblig und kalt bleibt, zeigt sich im Bergland teils die Sonne bei deutlich milderen Temperaturen. Frost und örtliche Glätte sorgen vor allem in den Morgen- und Nachtstunden für erhöhte Vorsicht.
Von Lea Brandt – 06.12 Uhr
Ludwigsburg – In Baden-Württemberg herrscht am Montag eine typische Inversionswetterlage. Das bedeutet: In den Niederungen, besonders entlang des Oberrheingrabens und an der Ostalb, bleibt es den ganzen Tag über trüb mit Nebel und Hochnebel.
Dort wird es mit Höchstwerten um 1 Grad mäßig kalt. Wer Glück hat, sieht die Sonne: Zwischen Hohenloher Ebene und dem Schwarzwald kann sie im Tagesverlauf durch den Hochnebel brechen, und im Bergland ist es sogar sonnig und mild mit bis zu 8 Grad.
Es bleibt trocken, und der Wind ist schwach.
Vorsicht ist in den Morgenstunden geboten: Verbreitet gibt es leichten Frost, und örtlich kann es durch Reif oder gefrorene Nässe glatt sein. Auch Nebel mit Sichtweiten unter 150 Metern tritt auf der Ostalb und auf dem Albaufstieg auf.
In der kommenden Nacht friert es dann erneut, mit Temperaturen zwischen -1 Grad im Breisgau und bis zu -9 Grad auf der Hohenloher Ebene. Im Oberrheingraben, stellenweise am Neckar und Bodensee sowie in Oberschwaben bildet sich wieder dichter Nebel.
Der morgige Dienstag bringt keine großen Veränderungen.
Es bleibt eine Zweiteilung: Entweder scheint morgens schon die Sonne, oder der Hochnebel hält sich den ganzen Tag. Die Temperaturen steigen leicht auf Werte zwischen 0 Grad unter der Nebeldecke und bis zu 7 Grad am Neckar.
Es bleibt trocken und schwacher Ostwind weht. In der Nacht zum Mittwoch wird es wieder klar und sehr kalt mit Tiefstwerten zwischen -2 und -8 Grad, in besonders ungünstigen Lagen sogar bis zu -11 Grad.



