
Mit einem neuen Förderprogramm will die Bundesregierung den Absatz von Elektroautos wieder ankurbeln. Ab Januar 2026 sollen Privatkäufer je nach Einkommen und Fahrzeug bis zu 6.000 Euro Zuschuss erhalten. Die Mittel reichen laut Umweltminister Carsten Schneider für rund 800.000 Fahrzeuge und sollen zugleich Verbraucher entlasten und die heimische Automobilindustrie stärken.
Von Hendrik Paul – 08.01 Uhr
Beim E-Autoförderprogramm der Bundesregierung für Privatpersonen sollen je nach Fahrzeug, Einkommen und Familiengröße Fördermittel von 1.500 bis 6.000 Euro beantragt werden können. Das berichtet die „Bild“ (Freitagausgabe).
Ein Online-Portal zur Beantragung soll voraussichtlich im Mai freigeschaltet werden. Die Anträge können dem Bericht zufolge rückwirkend gestellt werden. Maßgeblich ist das Datum der Neuzulassung ab 1. Januar 2026.
„Die Mittel reichen für geschätzt 800.000 Fahrzeuge in den nächsten drei bis vier Jahren“, sagte Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD), der das Programm am Freitag vorstellen will, der Zeitung. „Und es ist ein Anschub für unsere heimische Automobilwirtschaft, die starke Elektroautos im Angebot hat.“ Im vergangenen Jahr seien „etwa 80 Prozent der bei uns neu zugelassenen Elektroautos und Plug-in-Hybride aus europäischer Produktion“ gewesen, so der Minister.



