Neue Studie über Erwartungen an autonome Mobilität

Die Skepsis sinkt. Aus der jüngsten Mobilitäts-Studie der RWTH Aachen geht hervor, dass mittlerweile mehr Befragte dem autonomen Fahren offen gegenüber stehen. Doch die Erwartungen sind hoch. Im Rahmen der Studie über fahrerlose Automobile wurden die Teilnehmer zu den Erwartungen und Wünschen an die vier Fahrzeugkonzepte befragt. Ziel war es, zu Beginn der Entwicklung der Fahrzeuge das zukünftige Mobilitätsverhalten und die Anforderungen zu erforschen.

Ergebnis: 85 Prozent der Befragten sind grundsätzlich aufgeschlossen gegenüber autonomen Fahrzeugen. Dabei gibt es eine hohe Erwartungshaltung: 73 Prozent erwarten durch das autonome Fahren weniger Staus, mehr als 67 Prozent erhoffen sich eine erhöhte Sicherheit, und 56 Prozent erwarten auch mehr Komfort.

Unterdessen arbeiten Fahrzeughersteller intensiv an der passenden Technologie. Beispielsweise hat Daimler kürzlich auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas ein Mobilitätskonzept für bedarfsgerechte, effiziente, komfortable und nachhaltige Mobilität vorgestellt.

Mercedes-Benz Vans präsentierte mit “Vision Urbanetic” eine Studie, die neue Perspektiven des autonomen Fahrens eröffnet. Sie soll eine bedarfsgerechte, nachhaltige und effiziente Beförderung von Personen und Gütern ermöglichen – und die Bedürfnisse von Städten, Unternehmen unterschiedlichster Branchen sowie Reisenden und Pendlern erfüllen. Das Konzept zielt darauf ab, Verkehrsströme zu reduzieren, innerstädtische Infrastrukturen zu entlasten und damit zu einer neuen urbanen Lebensqualität beizutragen – wie ja auch von den Befragten gewünscht. mid/wal

Demenzbegleiter: Landkreis zertifiziert 40 Ehrenamtliche

Ehrenamtliches Engagement für Menschen mit Demenz hat viele gute Aspekte: Es entlastet die Pflegenden, sorgt für Abwechslung im Alltag der Menschen mit Demenz – und bereichert auch diejenigen, die sich engagieren. Erste Grundlagen zu dem Krankheitsbild, zu den Auswirkungen und zu den Kommunikationsmöglichkeiten haben die Teilnehmenden der sechsteiligen Schulungsreihe „Auf gute Nachbarschaft – Demenzbegleiter“ der Altenhilfe-Fachberatung des Landratsamts erworben. Mit 40 Teilnehmenden sind so viele Interessierte wie nie zuvor in einer Schulungsreihe qualifiziert worden. Ihre Zertifikate konnten sie jetzt entgegennehmen.

Im Mittelpunkt stand bei allen Kursbausteinen der Mensch mit seiner individuellen Biografie, seinen Fähigkeiten und Ressourcen. Ziel der Schulungsreihe ist, gelingende Beziehungen in einem sich verändernden Alltag zu gestalten.

„Bürgerschaftliches Engagement ist ein zentrales Element, um den demografischen und gesellschaftlichen Wandel zu gestalten. Die Herausforderungen der Zukunft können nur zusammen geschultert werden. Umso erfreulicher ist die große Nachfrage nach dem Schulungsangebot unserer Altenhilfe-Fachberatung“, sagt Landrat Dr. Rainer Haas.

Neben dem Zertifikat haben die Teilnehmenden mit dem Kurs zusätzlich die Demenz-Partner-Urkunde der Deutschen Alzheimer Gesellschaft erworben und tragen damit den Gedanken einer demenzfreundlichen Kommune in den Landkreis.