
Ludwigsburg. Wer gerne mal den Gasfuß etwas zu locker sitzen hat, sollte ab sofort besonders gut aufpassen – denn Ludwigsburg hat technisch aufgerüstet: Die Stadt setzt künftig auf ein neues Messfahrzeug mit moderner Lasertechnik zur Geschwindigkeitsüberwachung.
Das neue Gerät ersetzt das bisherige System mit Radartechnik, das bereits seit 1997 im Einsatz war. „Eine Reparatur wäre wirtschaftlich und technisch kaum mehr möglich – Ersatzteile gibt es schlicht nicht mehr“, teilt die Stadt mit.
Mehr Flexibilität, mehr Spuren, mehr Präzision
Der Umstieg auf Laser bringt nicht nur neue Technik, sondern auch neue Möglichkeiten: Das alte Radarauto konnte nur zwei Spuren gleichzeitig erfassen und das nur, wenn es parallel zur Fahrbahn auf einem Parkplatz stand. Das neue System kann jetzt bis zu vier Fahrspuren gleichzeitig messen und das unabhängig von der Parkrichtung. Ob längs, quer oder auf einem Stativ: Die Verkehrsüberwachung wird deutlich flexibler in der Standortwahl.
Zudem lässt sich das Gerät in verschiedenen Plattformen einsetzen – etwa in einem zweiten Messwagen, in stationären Messsäulen oder in einem der sogenannten „Enforcement Trailer“, also mobilen Blitzanhängern.
Bürgermeister Mannl: „Auf dem neuesten Stand der Technik“
Bürgermeister Sebastian Mannl lobt die Modernisierung als wichtigen Schritt für die Sicherheit auf Ludwigsburgs Straßen: „Mit dem neuen Gerät ist unser Team der Verkehrsüberwachung nun auf dem aktuellsten Stand der Technik.“
Das Ziel bleibt laut der Stadtverwaltung klar: Raserei eindämmen, Straßen sicherer machen – mit modernem Gerät und klarer Ansage.
red


