
Die Preise an Deutschlands Tankstellen sind erneut kräftig gestiegen. Super E10 verteuerte sich innerhalb einer Woche um 4,1 Cent und erreichte mit durchschnittlich 2,300 Euro je Liter ein neues Allzeithoch. Diesel legte sogar um 10,1 Cent auf 2,422 Euro zu, blieb damit aber knapp unter seinem bisherigen Rekordwert vom April 2026.
Von der Redaktion (dts/hp) – 15.32 Uhr
München. Autofahrer müssen an deutschen Tankstellen erneut deutlich mehr bezahlen. Super E10 hat nach der aktuellen wöchentlichen Auswertung des ADAC einen neuen Höchststand erreicht, während sich Diesel innerhalb einer Woche um mehr als zehn Cent verteuerte.
Nach Angaben des Automobilclubs kostet ein Liter Super E10 im bundesweiten Durchschnitt derzeit 2,300 Euro. Das sind 4,1 Cent mehr als eine Woche zuvor und so viel wie nie zuvor. Diesel verteuerte sich im selben Zeitraum um 10,1 Cent auf durchschnittlich 2,422 Euro je Liter. Damit liegt der Dieselpreis knapp unter seinem bisherigen Höchststand aus dem April 2026.
Als einen Grund für die Entwicklung nennt der ADAC den gestiegenen Ölpreis. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostet derzeit knapp 110 US-Dollar. Nach Einschätzung des Automobilclubs rechtfertigen die Entwicklung des Rohölpreises und der Euro-Dollar-Wechselkurs das derzeitige Preisniveau an den Tankstellen allerdings nur teilweise.
Besonders auffällig ist nach Angaben des ADAC die Entwicklung bei Super E10. Der Kraftstoff erreichte demnach an vier aufeinanderfolgenden Tagen jeweils einen neuen Höchststand, obwohl der Rohölpreis unter früheren Spitzenwerten liegt.
Der ADAC sieht deshalb weiteren Erklärungsbedarf auf Raffinerie- und Großhandelsebene. Der Automobilclub fordert mehr Transparenz darüber, wie die Preise entlang der gesamten Wertschöpfungskette zustande kommen.
Verwendete Quelle: dts Nachrichtenagentur / ADAC


