Neun weitere RadSERVICE-Punkte im Landkreis Ludwigsburg

LUDWIGSBURG. Bald kommen Radfahrer*innen im Kreis Ludwigsburg noch sicherer und flexibler an ihr Ziel: Gemeinsam mit der Initiative RadKULTUR des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg finanziert der Landkreis neun neue RadSERVICE-Punkte in seinen Kommunen. Damit steigt deren Gesamtzahl auf 14.

Die frei zugänglichen Reparaturstationen sind ideale Anlaufstellen für alle, deren Fahrrad unterwegs einen Boxenstopp braucht. Ob platter Reifen, lockere Schraube oder falsch eingestellter Sattel: „An den neuen RadSERVICE-Punkten lassen sich kleinere Ausbesserungen am Fahrrad ganz einfach selbst durchführen – kostenlos und rund um die Uhr“, erläutert Lisa Röthinger, Radverkehrsbeauftragte des Landkreises Ludwigsburg, den Nutzen der Stationen.

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Damit die Reparatur leicht von der Hand geht, ermöglicht eine Haltevorrichtung das Aufbocken des Rades. An Werkzeug findet sich neben Inbusschlüssel, Schraubendreher & Co auch eine mit einem Manometer ausgestattete Luftpumpe für alle gängigen Ventile – so kann auch der Reifendruck von Kinderwagen, Anhängern oder Rollstühlen reguliert werden.

22 Kommunen hatten sich um einen RadSERVICE-Punkt beworben, deren Installation der Landkreis mit circa 9.500 Euro fördert – die andere Hälfte der Summe übernimmt das Land Baden-Württemberg im Rahmen des großen RadKULTUR-Förderpakets. Bei der Auswahl der Kommunen kam es nicht zuletzt darauf an, die Stationen gleichmäßig und mit einem maximalen Mehrwert für die Radfahrer*innen im Landkreis zu verteilen. Den Zuschlag erhielten Asperg, Besigheim, Freiberg am Neckar, Gerlingen, Kornwestheim, Oberstenfeld, Remseck am Neckar, Steinheim und Tamm. Aktuell werden die Reparatursäulen bedruckt, bevor sie ausgeliefert und aufgestellt werden.

„Unabhängig von unserer Förderung freuen wir uns darüber, wenn sich auch weitere Kommunen dafür entscheiden, RadSERVICE-Stationen aufzustellen“, unterstreicht Landrat Dietmar Allgaier. „Der Landkreis steht ihnen gern als Ansprechpartner zur Verfügung.“

Informationen zu RadKULTUR:
Für eine fahrradfreundliche Mobilitätskultur in Baden-Württemberg

Baden-Württemberg macht sich stark für die Entwicklung einer modernen und nachhaltigen Mobilität. Das Fahrrad und der Radverkehr nehmen dabei eine zentrale Rolle ein. Um das Mobilitätsverhalten im Land dauerhaft zukunftsfähig zu gestalten und den Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehr zu steigern, setzt sich die im Jahr 2012 vom Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg gestartete Initiative RadKULTUR für eine fahrradfreundliche Mobilitätskultur im Land ein. Gemeinsam mit den vom Land geförderten RadKULTUR-Kommunen bietet sie ein vielfältiges Programm, um den Spaß am Fahren zu fördern und die Menschen zu motivieren, in ihrem Alltag ganz selbstverständlich aufs Rad zu steigen.
Weitere Informationen unter: www.radkultur-bw.de

Medizinische Masken in Bus und Bahnen werden ab Montag Pflicht

Die neue Corona-Verordnung des Landes sieht eine Tragepflicht von medizinischen Masken (FFP2- oder OP-Masken) im öffentlichen Personennahverkehr und beim Einkaufen vor. Ab Montag, 25. Januar, 0 Uhr, gilt in allen Bahnhöfen und Haltestellen im gesamten VVS die neue Regelung. Stoffmasken, Kinnvisiere, Schals, Buffs und ähnliches sind damit während der Fahrt und beim Warten nicht mehr erlaubt. Medizinische Masken filtern Viren und haben deshalb haben eine höhere Schutzwirkung als Alltagsmasken sowohl für den Träger selbst und auch für andere. Dies ist gerade vor dem Hintergrund möglicher besonders ansteckender Mutationen des Virus entscheidend.

VVS, S-Bahn, SSB und die regionalen Busunternehmen werden Fahrgäste über ihre Medien, in der Dynamischen Fahrgastinformation (DFI) und mit Durchsagen auf die Pflicht hinweisen.

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Die Bahnen und Busse im VVS fahren weiterhin in vollem Umfang (nur mit geringen Einschränkungen im Nacht- und Schülerverkehr). Damit können wichtige Wege zum Einkaufen, zum Arzt oder zur Apotheke auch weiterhin mit Öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt werden. Auch Fahrgäste in systemrelevanten Berufen sowie Pendler können sich damit auf Bus und Bahn verlassen. S- Bahnen und viele Stadtbahnen werden viel weniger genutzt als früher, vor allem auch weil keine Schüler fahren. Teilweise sind Bahnen und Busse nur noch zu einem Drittel besetzt. Dadurch haben Fahrgäste sehr viel Platz in den Fahrzeugen und können weitgehend den Abstand untereinander einhalten.

red