
Belit Onay (Grüne) bleibt Oberbürgermeister von Hannover. Auch die Amtsinhaber in Braunschweig und Osnabrück setzten sich bei den Stichwahlen durch. In Oldenburg gewann Grünen-Kandidat Jascha Rohr das knappe Rennen gegen Ulf Prange von der SPD.
Von der Redaktion (hp/dts) – 07.58 Uhr
Hannover. Zwei Wochen nach den Kommunalwahlen haben die Oberbürgermeister von Hannover, Braunschweig und Osnabrück am Sonntag bei den Stichwahlen in Niedersachsen ihre Ämter verteidigt. In Oldenburg setzte sich Grünen-Kandidat Jascha Rohr knapp gegen Ulf Prange von der SPD durch.
In Hannover kann Belit Onay (Grüne), seit 2019 auf dieser Position, weitermachen. Er kam nach Auszählung von drei Viertel der Stimmen auf etwa 61 Prozent, sein Herausforderer Axel von der Ohe (SPD) auf 39 Prozent.
In Braunschweig fällt das Ergebnis wohl noch deutlicher für Oberbürgermeister Thorsten Kornblum (SPD) aus. Er kam nach Auszählung von knapp der Hälfte der Stimmen bereits auf rund 75 Prozent, sein Herausforderer Maximilian Pohler (CDU) bei diesem Auszählungsstand nur auf etwa 25 Prozent.
In Osnabrück wird Amtsinhaberin Katharina Pötter (CDU) ebenfalls ihre Posten behalten können. Sie behauptete beim Auszählungsstand von 85 Prozent ihren Posten gegen Volker Bajus (Grüne) mit 57 zu 43 Prozent der Stimmen.
Ein noch viel knapperes Kopf-an-Kopf-Rennen gab es in Oldenburg, wo Amtsinhaber Jürgen Krogmann (SPD) nach zwölf Jahren als Oberbürgermeister nicht mehr angetreten war. Sein Parteigenosse Ulf Prange (SPD) lag in der ersten Runde mit 33,1 Prozent vor Jascha Rohr (Grüne) mit 30,5 Prozent, unterlag aber am Ende knapp. Rohr kam nach Auszählung fast aller Wahlbezirke auf gut 51, Prange auf knapp 49 Prozent der Stimmen.


