
Der FC Bayern ist im Halbfinale der Champions League ausgeschieden. Beim 1:1 im Rückspiel gegen Paris Saint-Germain fehlte den Münchnern am Ende vor allem eines: die rechtzeitige Durchschlagskraft.
Von der Redaktion – 07.39 Uhr
München. Der FC Bayern München hat den Einzug ins Finale der Champions League verpasst. Nach dem 4:5 im Hinspiel reichte den Münchnern im Rückspiel gegen Paris Saint-Germain ein 1:1 nicht mehr.
Die Ausgangslage war klar: Bayern musste gewinnen und mindestens zwei Tore erzielen, um sich noch in die Verlängerung zu retten. Stattdessen geriet die Mannschaft früh unter Druck.
Früher Rückschlag
Bereits in der 3. Minute traf Ousmane Dembélé nach Vorarbeit von Khvicha Kvaratskhelia zur Führung für Paris. Damit wurde die Aufgabe für die Bayern noch schwieriger. In der Folge hatte der deutsche Rekordmeister zwar mehr Ballbesitz und bestimmte große Teile des Spiels, tat sich gegen die kompakte Defensive der Gäste aber schwer.
Viel Ballbesitz, wenig Ertrag
Bayern suchte immer wieder den Weg nach vorne, kam aber nur selten zu wirklich klaren Möglichkeiten. Versuche unter anderem von Jamal Musiala und Luis Díaz brachten nicht den erhofften Ausgleich.
Auf der anderen Seite verhinderte Manuel Neuer mit mehreren Paraden, dass Paris die Partie früher entschied.
Kanes Treffer kommt zu spät
Erst in der Nachspielzeit traf Harry Kane zum 1:1. Der Ausgleich in der 90.+4 Minute brachte zwar noch einmal kurz Hoffnung, kam aber zu spät, um das Spiel noch einmal komplett zu drehen.
Danach blieb nicht mehr genug Zeit für den zweiten Treffer.
Paris zieht ins Finale ein
Damit zieht Paris Saint-Germain nach Hin und Rückspiel verdient ins Finale ein. Für Bayern endet die Champions-League-Saison somit im Halbfinale.

